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Warnemünde braucht ein Stadtteilzentrum

Warnemünde Warnemünde braucht ein Stadtteilzentrum

Seniorenausschuss des Ortsbeirates sieht Mittelmole als einen idealen Standort

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Der Parkplatz auf der Mittelmole wird Wohnhäusern weichen. Der Seniorenausschuss wünscht sich dort auch ein Stadtteilzentrum.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Warnemünde. Der Seniorenausschuss des Ortsbeirates Warnemünde/Diedrichshagen prüft Wege, damit das Ostseebad wie auch fast alle anderen Rostocker Stadtteile zu einem Stadtteil- und Begegnungszentrum kommt. Dazu hat der Vorsitzende des Seniorenausschusses und stellvertretende Vorsitzende des Ortsbeirates, Horst Döring, gemeinsam mit Ernst Fischer Kontakt zum Kreisverband der Volkssolidarität in Rostock aufgenommen.

Notwendig war der Schritt, so erklärt es Döring, „weil dieses Stadtteil- und Begegnungszentrum zwar im Strukturkonzept für Warnemünde steht, dies aber von der Rostocker Stadtverwaltung so nicht wahrgenommen wird“.

„Wir werden als Stadtteil der Schönen und Reichen betrachtet, der so eine Einrichtung nicht braucht“, sagt Horst Döring. Dabei sei gerade angesichts der demografischen Entwicklung auch für Warnemünde eine solche Einrichtung durchaus erforderlich. Entwickle man das Ostseebad Warnemünde nämlich nur aus wirtschaftlichen Gründen, werde es seinen Charme verlieren. Deswegen will nun der Vorsitzende des Senioren-Ausschusses den wirtschaftlichen und den sozialen Aspekt eines solchen Stadtteil- und Begegnungszentrums zusammenführen.

„Ein Stadtteilzentrum könnte durchaus auf der Mittelmole stehen“, ist Döring überzeugt. Ein Teil der Einrichtung könne als klassisches Begegnungszentrum genutzt werden, so Döring, der andere Bereich für Veranstaltungsangebote – auch für die vielen Kreuzfahrtpassagiere.

Die Volkssolidarität zeigt sich gegenüber den Ideen aus dem Seniorenausschuss aufgeschlossen. Rainer Penzlin, Vorsitzender des Kreisvorstandes, meinte, dass eine solche Investition auch den beiden Ortsgruppen der Volkssolidarität in Warnemünde Vorteile bringen könne. Als Bauherr eines solchen Zentrums könne die Volkssolidarität allerdings nur unter bestimmten Umständen auftreten.

„Möglich ist das, wenn wir auf der Mittelmole ein Baufeld bekommen, das wir dann zwei- oder dreigeschossig bebauen können“, sagte Penzlin, mit den dann entstehenden Wohnungen und den Mieteinnahmen daraus ließe sich das Stadtteilzentrum subventionieren.

„Das Haus würden wir für alle Vereine offenhalten“, so Penzlin weiter. Bei einer anderen Lösung könne die Volkssolidarität nur als Betreiber tätig werden. Penzlin rechnet ein Beispiel vor: „Bei einem 300 Quadratmeter großen Bau kann man von einer Million Baukosten ausgehen.“ Die Immobilie lasse sich jedoch bei einer alleinigen Nutzung als Stadtteilzentrum nicht refinanzieren.

Stadtteil- und Begegnungszentren gibt es in Lichtenhagen (Kolping Initiative), Groß Klein (Arbeiterwohlfahrt), Lütten Klein (In Via), Evershagen (Institut Lernen und Leben), Schmarl (Arbeiter-Samariter-Bund), Reutershagen ( Freizeitzentrum), Südstadt (Südstadt gGmbH). Michael Schißler

OZ

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