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Warnemünder ehren Lotsenkommandeur

Warnemünde Warnemünder ehren Lotsenkommandeur

Stephan-Jantzen-Tage bringen ein ganzes Wochenende lang Musik, Spaß und Information

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Alle machen mit: Musiker Ola van Sander, Seenotretter Jörg Westphal, Musiker Axel Henning, Autor und Schallplattenhändler Andreas Buhse, Gastwirt Veit Nowak und Musiker Olaf Hobrlant.

Quelle: Klaus Walter

Warnemünde. Von wegen ruhig in Warnemünde oder Saison vorbei: Am Wochenende stehen die 4. Stephan-Jantzen-Tage an. Zahlreiche Veranstaltungen – Musik, Gesang, Literatur und Information – sollen an das Leben und Wirken des legendären Lotsenkommandeurs und Lebensretters erinnern. Einer der Höhepunkte startet gleich am Freitagnachmittag: Auf dem Warnemünder Kirchenplatz werden Teile der Rockoper „Die Flut“ von Ola van Sander und Michael Terpitz aufgeführt.

Wie so oft in Warnemünde, kommt das große Fest durch die Mitarbeit vieler zustande. Mit im Boot sitzen diesmal das Informationszentrum der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, das Heimatmuseum, der Leuchtturmverein, das Schallplattenlabel Coaast Tmp, die Agentur Kulturmeer, die Tourismuszentrale und viele andere. „Diesmal wollen wir versuchen, den neu gestalteten Kirchenplatz mit Leben zu erfüllen“, sagt Mitinitiator Andreas Buhse, alias Michael Terpitz. „Wir werden dort einige Stücke aus der Rockoper ,Die Flut’ aufführen.“

„Wir“ sind in erster Linie die Musiker Ola van Sander und Axel Henning von Bad Penny, die die Rockoper über das Wirken Stephan Jantzens 2013 uraufführten. „Eine tolle Idee“, findet van Sander. Wenn auch Musiker und Publikum mangels Bühne und Bänken auf dem Platz gewissermaßen auf Augenhöhe agieren. Falls es regnet, findet das Konzert in der Kirche statt.

An Sonnabendnachmittag von 13 bis 17 Uhr lädt der Seenotkreuzer „Arkona“ zum Open Ship ein. Ihrem ersten Chef, Stephan Jantzen, ist der Nachmittag im Heimatmuseum gewidmet. Museumsleiterin Anika Priebisch zeigt Stücke aus dem Nachlass des Lotsenkommandeurs. „Am Abend laden dann Warnemündes Gastronomen zum Stephan-Jantzen-Rock ein“, sagt Gastwirt Veit Nowak vom Steakhouse Hurricane in der Seestraße 13. Dort spielt ab 19 Uhr die Band „Peter und der Wüst“. Musik gibt es auch im Al Faro (Am Leuchtturm 3), in der Cubar (Am Strom 124), und im Hotel Neptun. Ab 21 Uhr lädt DJ

Knut zur Oldieparty in das Honkytonk (Mühlenstraße 27) ein. Auch der Vogtei- Rock am Sonntag steht im Zeichen der Stephan-Jantzen-Tage: Im Bernsteinsaal des Hotels Neptun werden ab 20 Uhr die Musiker von Bad Penny, Jackbeat, Heidrun 68, Sideburns und Spill solo und gemeinsam in der legendären „Vogtei-Rock-Session“ deutschsprachige „Song-Perlen“, wie Andreas Buhse sagt, spielen.

Am Montag sind dann noch einmal die Seenotretter dran. Um 11 Uhr berichtet Seenotretter Jörg Westphal im DGzRS-Informationszentrum am Leuchtturm über das Leben und Wirken Stephan Jantzens, und um 13 Uhr präsentieren an selber Stelle Ola van Sander und Jobst Mehlan Auszüge aus der Stephan-Jantzen-Suite.

Lotse und Lebensretter

Stephan Jantzen wurde am 20. Juli 1827 in Warnemünde geboren. Als 14-Jähriger musterte auf der Galeasse „Argo“ als Schiffsjunge an. 1856 wurde er Kapitän der Bark „Johannes Keppler“, mit der er bis 1866 insgesamt zweimal die Erde umsegelte. 1866 wurde er Lotsenkommandeur, dem auch die Seenotrettung oblag. Zahlreiche Rettungseinsätze und Lebensrettungen sind überliefert, unter anderem während der Flut von 1872. Ob seiner Rettungstaten vielfach geehrt, starb Jantzen starb 1913 in Warnemünde.

Klaus Walter

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