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Warnemünde Warnemünder vernetzen Häuser

Uni-Forscher in Amsterdam für Projekt zur Kommunikation verschiedener Systeme ausgezeichnet

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Dr. Frank Golatowski (l.) und Björn Butzin haben ihre Forschung auf einer wissenschaftlichen Veranstaltung in Amsterdam vorgestellt.

Quelle: Foto: Privat

Warnemünde. /Amsterdam. Neue Technologien verändern unser Leben. Sie können den Alltag vereinfachen. Voraussetzung ist jedoch, dass alle Komponenten und Geräte miteinander vernetzt und in einer einheitlichen Kommunikationsplattform zusammengeführt werden. Nur dann kann der Bewohner vom Wohnzimmer aus per Fernbedienung, beispielsweise Licht, Heizung und Lüftung steuern – oder noch besser, das Gebäude erledigt das alles ganz allein.

Forscher vom Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik der Universität Rostock haben erfolgreich am europäischen BaaS-Projekt (Building as a Service) mitgewirkt, das sich mit solchen neuen Technologien für die Gebäude-Automation der Zukunft beschäftigt. „Wie bei vielen unserer Projekte ging es darum, wie unterschiedlich vernetzte Systeme zusammengeführt werden können", sagt Dr.

Frank Golatowski (53).

Beim digitalen Innovationsforum in Amsterdam (Niederlande) wurden Golatowski und sein 29-jähriger Kollege Björn Butzin für die beste Projekt-Präsentation mit dem begehrten „Exhibition Award“

ausgezeichnet.

Die Warnemünder Wissenschaftler haben eine Sprache definiert, damit die vielen Gerätschaften, die in der modernen Gebäudetechnik zu finden sind, miteinander kommunizieren und sich dabei auch noch verstehen können. Was das für Vorteile bringt? Bisher war man auf Vorabinformationen angewiesen, die sich von Hersteller zu Hersteller aber auch von Gebäude zu Gebäude stark unterschieden haben.

Frank Golatowski sieht in den Gebäuden der Zukunft ein großes Potenzial. „Etwa 40 Prozent des gesamten Energiebedarfes werden heutzutage in Gebäuden verbraucht, einiges davon völlig sinnlos. Es gibt enormen Forschungsbedarf, um den Gesamt-Energieverbrauch in Häusern nennenswert zu reduzieren.“

Insofern eröffne sich mit der Anbindung an externe Netze für moderne Gebäudetechnik ein erhebliches Innovationspotential für Energieeinsparungen.

„Noch spricht die Heizung nicht mit der Klimaanlage oder das Licht mit dem Rauchmelder. Es reize ihn, dass künftig alle Teilsysteme miteinander kommunizieren können“, sagt Golatowski.

Wolfgang Thiel

OZ

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