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Wiro baut Hochhaus zu Azubi-Wohnheim um

Warnemünde Wiro baut Hochhaus zu Azubi-Wohnheim um

Das frühere Scandlines-Gebäude auf der Mittelmole, das sich heute im Besitz der Wiro befindet, wird für vier Millionen Euro zu einem Jugend- und Studentenwohnheim umgebaut. Dort können junge Leute preiswert übernachten. Die Wiro hat bereits drei Häuser dieser Art in der Hansestadt.

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In das Haus auf der Mittelmole, das noch von der Deutschen Reichsbahn errichtet wurde, zieht nach dem Umbau zum Jugend- und Studentenhaus wieder Leben ein.

Quelle: Foto: Jens Scholz

Warnemünde. Die kommunale Wohnungsgesellschaft Wiro hat mit den Umbauarbeiten ihres Hochhauses auf der Mittelmole in Warnemünde begonnen. Aus dem Gebäude soll nun eine Herberge für junge Leute werden.

OZ-Bild

Das frühere Scandlines-Gebäude auf der Mittelmole, das sich heute im Besitz der Wiro befindet, wird für vier Millionen Euro zu einem Jugend- und Studentenwohnheim umgebaut. Dort können junge Leute preiswert übernachten. Die Wiro hat bereits drei Häuser dieser Art in der Hansestadt.

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„Die Kosten für den Umbau belaufen sich nach den jetzigen Berechnungen auf etwa vier Millionen Euro“, sagte Carsten Klehn, Pressesprecher des städtischen Wohnungsunternehmens. „In dem Gebäude werden 56 einfache Einzel-, Doppel- und Vierbettzimmer entstehen“, fügte Klehn hinzu. Insgesamt wird die Wiro dort 120 Betten anbieten. „Wer dort übernachten will, wird eine sehr einfache Ausstattung vorfinden“, sagte Klehn weiter. Es werden Doppelstockbetten vorhanden sein, dazu Stauraum unter den Betten und Schränke. „Im Moment ist es nicht vorgesehen, auf den einzelnen Etagen Küchen einzubauen“, sagte Klehn. Die würden ohnedies nicht die Größe von Pantry-Küchen übersteigen. Das Erscheinungsbild des Hauses werde sich dahingehend verändern, dass an der Fassade eine Fluchttreppe angebracht werde, außerdem wolle man den Anstrich erneuern. Im Inneren wird die Wiro einen Fahrstuhl einbauen lassen. Geplant ist außerdem eine Fahrradtankstelle, „an der man sein E-Bike aufladen kann“.

Die einzelnen Zimmer des ehemals als Bürogebäude konzipierten Hauses würden mit Bädern versehen werden. „Alles andere bleibt so wie es ist.“ Die Heizung werde gegen ein Blockheizkraftwerk ausgetauscht. „Für die Zeit der Umbauarbeiten gibt es eine Bauheizung, die auch unsere Container mit Wärme versorgt. Das ist notwendig, weil diese Räume von Warnemünder Vereinen genutzt werden“, erklärte Klehn.

Die Wiro wird in dem Haus auf der Mittelmole weder ein Frühstück anbieten noch ein Restaurant integrieren. Es solle allein Übernachtungsstätte werden. Das hat seinen Grund: „Wir wollen mit den 120 Betten insbesondere ein Angebot für junge Leute machen“, erläuterte Carsten Klehn. In erster Linie wendet sich die Wiro dabei an Auszubildende, die in Rostock – dem Zentrum der Berufsschulen – ihren Blockunterricht absolvieren, aber auch an Studenten, die oft zu Beginn des Semesters keine Unterkunft gefunden haben.

Mit ihren Herbergen hat die Wiro bislang gute Erfahrungen gemacht. Sie betreibt momentan schon Jugendwohnheime in Lichtenhagen und Jugend- und Studentenhäuser in der Südstadt und der Kröpeliner-Tor-Vorstadt. „Wir bieten damit 550 jungen Leuten Übernachtungsmöglichkeiten an, in Lichtenhagen haben wir Betreuungspersonal, dort können minderjährige Auszubildende untergebracht werden“, sagte Klehn. Übernachten kann man in dem Jugendhaus über einen Zeitraum von zwei Nächten bis zu vier Wochen. „Und wir haben auch nichts dagegen, wenn sich ein Wanderer oder ein Monteur bei uns einmietet“, sagte der Wiro-Vertreter. An den Wochenenden könne man dann auch die Sportler von der benachbarten Landessportschule aufnehmen.

Michael Schißler

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