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Wohnungen und Hotelbetten: Warnemünde wächst weiter

Warnemünde Wohnungen und Hotelbetten: Warnemünde wächst weiter

Gestern diskutierte der Ortsbeirat über Bauprojekte in der Richard-Wagner-Straße und im Stolteraer Weg / 15 Wohnungen und 20 Hotelzimmer sind geplant

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15 neue Wohnungen will die WG Warnow in der Warnemünder Richard-Wagner-Straße bauen. Grafik: WG Warnow

Warnemünde. bleibt eine Baustelle: Gestern diskutierte der Ortsbeirat über zwei weitere Projekte, die nach Auskunft der Bauherren und vorbehaltlich der Zustimmung aller Gremien schon ab Herbst verwirklicht werden sollen. Die Wohnungsgenossenschaft Warnow möchte ein Mehrfamilienhaus mit 15 neuen Wohnungen in der Richard-Wagner-Straße bauen, das Hotel „Warnemünder Hof“ plant einen Erweiterungsbau mit Fahrradgarage und 20 neuen Zimmern im Stolteraer Weg.

 

OZ-Bild

So soll der Neubau des Hotels „Warnemünder Hof“ aussehen.

Quelle:

Neubauprojekt für Warnemünde

Wohnungen in der Richard-Wagner-Straße: Mehrfamilienwohnhaus mit 15 Wohneinheiten und zwei Carportanlagen mit insgesamt 14 Stellplätzen, Errichtung von 19 ebenerdigen offenen Stellplätzen, Investitionssumme rund 1,02 Millionen Euro.

Hotel „Warnemünder Hof“: Errichtung eines Neubaus für 20 Beherbergungszimmer mit 40 Betten, dazu Eventraum, Fahrradgarage, Werkstatt- und Lagerraum sowie zusätzlichen 19

Pkw-Stellplätzen, Investitionssumme rund 535000 Euro

Die Nachfrage nach Wohnungen ist ungebrochen groß. Grund genug für die WG Warnow, über die weitere Bebauung auch auf ihren Flächen in Warnemünde nachzudenken. „Wir planen den Bau eines Mehrfamilienhauses in der Richard-Wagner-Straße“, sagt Technikleiter und Prokurist der Genossenschaft, Thomas Paulus. Geplant sind fünf Zwei-Zimmer-Wohnungen (59 bis 68 Quadratmeter groß), sechs Drei-Zimmer-Wohnungen (76 bis 84 Quadratmeter) und vier Vier-Zimmer-Wohnungen (rund 106 Quadratmeter Wohnfläche). Alle sollen mit Aufzügen erreichbar sein und über Terrasse oder Balkon verfügen. Eine ausreichende Anzahl von Stellplätzen gehört ebenfalls zum Haus. „Es werden natürlich ausschließlich Genossenschaftswohnungen“, betont Paulus, eine Nutzung als Ferienwohnung werde man ausschließen.

Interessenten gebe es aus den Reihen der langjährigen Genossenschaftsmitglieder, aber auch Anfragen von Neumitgliedern seien dabei. Die Vergabe der Wohnungen solle aber erst erfolgen, wenn der Rohbau stehe, versichert Paulus.

„Für die Zukunft besser aufstellen“ will sich das Hotel „Warnemünder Hof“. Hotelchef Frank Martens glaubt, dass sowohl der Fahrradtourismus an Bedeutung gewinnen als auch Wellnessangebote zunehmend nachgefragt werden. Für beides will sich das Haus besser rüsten. „Die Saison wird immer länger“, sagt Martens. „Darauf wollen wir vorbereitet sein.“ Der Erweiterungsbau soll auf dem Grundstück links vom Haupteingang entstehen und die Häuserflucht am Stolteraer Weg in der dort typischen Bauweise ergänzen. Im Erdgeschoss sollen eine Fahrradgarage und -werkstatt Platz finden, dazu ein Veranstaltungsraum. „Vielleicht einmal für eine Weinprobe mit unseren Gästen“, sagt Martens. Mit dem Bau werde das Hotel aber nicht um 20 Zimmer erweitert: Im Haus sollen Zimmer zusammengelegt und somit vergrößert werden, und auch der Wellness- und Sauna-Bereich soll auf diese Art mehr Platz bekommen.

„Der Bauausschuss des Ortsbeirats steht beiden Vorhaben positiv gegenüber“, sagt Ausschusschef Arndt Zintler. „Wir empfehlen die Zustimmung.“

Klaus Walter

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