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Züge fahren ab Mai wieder — Großbaustelle bleibt

Warnemünde Züge fahren ab Mai wieder — Großbaustelle bleibt

Deutsche Bahn zieht zweiten Brücken-Bauabschnitt vor und baut bis Jahresende / Bis 2020 soll der gesamte Umbau fertig sein

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Teil 1 der Brücke steht. Gerade wird das Schotterbett für die Schienen vorbereitet, die Betonschwellen liegen bereit.

Quelle: Thomas Sternberg

Warnemünde. Die Deutsche Bahn baut nun doch in Warnemünde weiter und zieht den zweiten Bauabschnitt beim Neubau der Stromgrabenbrücke vor. „Einiges entwickelt sich anders als angekündigt. Wir bauen im Sommer weiter“, informierte Hans-Joachim Leddig von der Deutschen Bahn Netz AG aus Schwerin den Warnemünder Ortsbeirat.

Ursprünglich sollte der zweite Bauabschnitt der Stromgrabenbrücke unmittelbar am Alten Strom erst gestartet werden, wenn der große Bahnhofsumbau 2019 und 2020 kommt. Doch die Verantwortlichen der Bahn haben eine Anregung aus dem Ortsbeirat aufgenommen, sie mögen die Brücke doch nicht zweimal anfassen, sondern sie in einem Ruck beenden.

Nachdem die Hafenentwicklungsgesellschaft Hero und die Hansestadt den Brückenteil am Werftbecken samt neuer Straße zum Passagierkai fertiggestellt haben, erneuert die Bahn nun den Hauptteil, über den auch wieder Gleise zum Bahnhof führen werden. „Diesen Teil schließen wir planmäßig ab, ab dem 30. April fahren die Züge, und beide Straßen sind zweispurig frei“, sagt Hans-Joachim Leddig. Doch die Baustelle bleibe, im Anschluss werde es an der Wasserseite am Alten Strom weitergehen.

Die Brücke wird breiter, als sie vorher war. Unter anderem, um Schwertransporte Richtung Mittelmole zu ermöglichen. Das heißt, die Brücke samt Hochwasserschutz und neuen Böschungen schiebt sich etwas weiter in den Alten Strom hinein. Aus diesem Grund hat das Hafen- und Tiefbauamt bei der im vergangenen Jahr abgeschlossenen Sanierung der Ostseite des Alten Stromes den sanierten Uferbereich rund 30 Meter vor dem Durchlass enden lassen. Die Bahn ist auch gewillt, den immer wieder verschobenen Umbau des Bahnhofs in Angriff zu nehmen. 2018/19 solle das Stellwerk erneuert werden, in den Jahren 2019/20 erfolge dann der Umbau der Bahnsteige, so Leddig. Dann verschwinde auch der leidige Bahnhofstunnel.

Von Thomas Sternberg

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