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Warnemünder Seenotretter schleppen Angelkutter ein

Warnemünde Warnemünder Seenotretter schleppen Angelkutter ein

Früher als erwartet hat gestern Morgen ein Angelkutter mit 14 Personen an Bord seine Heimreise antreten müssen: Aufgrund eines Motorschadens trieb er manövrierunfähig vor Warnemünde.

Warnemünde. Früher als erwartet hat gestern Morgen ein Angelkutter mit 14 Personen an Bord seine Heimreise antreten müssen: Aufgrund eines Motorschadens trieb er manövrierunfähig vor Warnemünde. Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schleppten den Havaristen sicher in den Hafen.

 

OZ-Bild

Der Seenotkreuzer „Arkona“ hat den Kutter „Seeadler“ am Haken.

Quelle:

Der Kapitän des Angelkutters „Seeadler“ sendete gegen 6.30 Uhr über den internationalen Notruf- und Anruffunkkanal 16 einen Hilferuf aus: Ein Ölschlauch war geplatzt und der Motor ausgefallen. Mit 14 Personen an Bord trieb der Havarist manövrierunfähig etwa eine Seemeile (rund zwei Kilometer) nördlich des Ostseebades Warnemünde. Die Seenotküstenfunkstelle Bremen Rescue Radio der DGzRS hatte den Funkspruch aufgefangen. Umgehend alarmierte die Seenotleitung Bremen die Besatzung des in Warnemünde stationierten Seenotrettungskreuzers. Wenige Minuten später lief die „Arkona“ aus. Vor Ort stellten die Seenotretter bei ruhiger See schnell und routiniert eine Leinenverbindung her. Anschließend schleppten sie den Angelkutter zum Rostocker Kabutzenhof in den Hafen.

Bereits am Freitagnachmittag waren die Warnemünder Seenotretter für das Fahrgastschiff „Markgrafenheide“ mit 28 Personen an Bord im Einsatz gewesen. Nach einem Motorschaden hatten sie den Havaristen im Neuen Strom (Seekanal) längsseits genommen und in den Alten Strom geschleppt. Dort hatte Vormann Karsten Waßner mit geschickten nautischen Manövern die „Markgrafenheide“ an ihren Liegeplatz bugsiert . Als Dankeschön erhielt er kräftigen Applaus der Fahrgäste.

OZ

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