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Warnemünder Woche braucht Profi-Marketing

Warnemünde Warnemünder Woche braucht Profi-Marketing

Macher und Geldgeber wünschen GmbH für Sponsoren

Warnemünde. Marketing aus einem Guss wünschen sich die Organisatoren und Sponsoren der Warnemünder Woche. Vereine, Stadt und Hanse Sail Büro — bisher mischen bei der Vermarktung des renommierten Segelevents etliche Akteure mit. Zum Leidweisen vieler Sponsoren. Die Wohnungsgesellschaft Wiro, einer der Hauptgeldgeber, warnt davor, dass Unterstützer abspringen könnten, weil sie sich nicht professionell betreut fühlten. „So wie es jetzt läuft, ist es die totale Katastrophe“, kritisiert Wiro-Chef Ralf Zimlich. Die Vermarktung müsse wesentlich professioneller werden, am besten, indem man eine eigens dafür gegründete Gesellschaft mit dieser Aufgabe betraut.

Das wünscht sich auch Hans-Jürgen Bohn, Vorsitzender des Warnemünder Segel-Clubs (WSC). Er spricht vom „totalen Chaos“, das schnell beseitigt werden müsse. Wie‘s richtig geht, mache Warnemündes schärfste Konkurrenz vor. Bei der Kieler Woche stünden Stadt und Bürgermeister voll hinter den Machern. Auch finanziell. Das Marketing und die Betreuung der Sponsoren übernehme dort eine GmbH. In Warnemünde hingegen müssten diese Aufgaben bisher größtenteils engagierte Ehrenamtler bewältigen. „Wir haben eine der größten Segelveranstaltungen der Welt, aber ein Budget, das untragbar ist“, beklagt Bohn. Umso wichtiger seien Förderer, die gerne Geld für Segelsport ausgeben.

Nach Angaben von Mike Knobloch vom Rostocker Regatta Verein bezuschusst die Stadt die Wassersportevents der Warnemünder Woche mit 85000 Euro. WSC und Hanse Sail Büro hingegen würden zusammen 450000 Euro dafür ausgeben, refinanziert durch Sponsoren und Startgelder, rechnet Knobloch vor.

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