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Warten auf Fördermittel: Bagger sollen bald am Birkenweg rollen

SIEVERSHAGEN Warten auf Fördermittel: Bagger sollen bald am Birkenweg rollen

Straßendecke und Abwasserrohre sind im Birkenweg in die Jahre gekommen und abgenutzt. Demnächst soll die Straße aber wieder in Ordnung gebracht werden.

Sievershagen. Straßendecke und Abwasserrohre sind im Birkenweg in die Jahre gekommen und abgenutzt. Demnächst soll die Straße aber wieder in Ordnung gebracht werden. Darüber informierten jetzt Bürgermeister Holger Kutschke (CDU) und Planer die Anwohner.

 

OZ-Bild

Erst wenn die Fördermittel bestätigt sind, soll gebaut werden. Vermutlich wird im April begonnen.

Quelle: Mathias Otto

Wir werden den Radius an ei- nem Punkt ver- größern — ein Vor- teil für abbiegen- de Fahrzeuge.“Eckhard Paech, Bauplaner

Auch darüber, dass sie sich ein halbes Jahr lang einschränken müssen. Zeitweise würden sie nicht mit Autos zu ihren Grundstücken gelangen. Auch in einem Teilabschnitt des benachbarten Tannenwegs soll gebaut werden, da sich hier das Abwasserpumpsystem für den Birkenweg befindet. „Das ist ein Prozess, der über mehrere Jahre geht. Schon vor zwei Jahren haben wir die Bewohner dieser Straßen informiert. Da sie sich finanziell beteiligen müssen, wollten wir das Vorhaben rechtzeitig mit ihnen besprechen“, sagt Kutschke. Jetzt stehe man in den Startlöchern und warte auf den Baubeginn. „Wir haben Fördermittel beantragt. Wir können aber erst mit den Ausschreibungen für die Firmen beginnen, wenn sie genehmigt sind. In zwei Wochen wissen wir bestimmt mehr“, erklärt er. Und auch erst dann könne man den Anwohnern berichten, wie viel Geld sie bezahlen müssen.

Danach soll es schnell gehen. Wenn die Ausschreibung der Baufirmen abgeschlossen ist, sollen die Bagger rollen. Laut Eckhard Paech von der AIB Bauplanung Nord liegen die Arbeiten zwischen April und Oktober. Baubeginn sei auch deshalb im Frühjahr, da die Ausschreibungen dann im Gegensatz zum Herbst günstiger seien, und dementsprechend weniger auf die Anwohner umverlegt werden müsse.

Insgesamt sind es 270 Meter Straße, die erneuert werden müssen. Neben neuer Decke und Rohrleitungen soll auch der Knotenpunkt zum Tannenweg verändert werden. „Wir werden den Radius vergrößern und somit die aktuelle Situation entschärfen — ein Vorteil für abbiegende Fahrzeuge“, erklärt Paech. Auch die Entwässerung der einzelnen Grundstücke soll sich nach den Arbeiten verbessern. Mit dabei ist die Firma Eurawasser, die laut Planungen mehr als 300 000 Euro in Leitungen investieren möchte, die auch nachhaltig sind, teilt Jens Niendorf mit, Eurawasser-Gebietsleiter für den Bereich Rostock-Land. Die vorhandenen Leitungen stammten aus den 1970er Jahren.

Von Mathias Otto

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