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Waschbär vom Ausbüxen zurück

Lichtenhagen Waschbär vom Ausbüxen zurück

Tierischer Einsatz für die Feuerwehr / „Rosi“ wieder bei der Pflegemutter

Lichtenhagen. Ein Waschbären-Baby sorgte gestern in Lichtenhagen für Aufsehen. Das Tier war von seiner Besitzerin ausgebüxt, doch am Ende gab es ein Happy End – der Feuerwehr sei Dank.

 

OZ-Bild

Waschbär-Baby „Rosi“ nuckelt nach dem Ausflug.

Quelle: Stefan Tretropp

Pflegemutter Anja Ginter hatte das Waschbären-Baby vor wenigen Monaten in einem Wald bei Bad Sülze gefunden. „Da es von Jägern getötet werden sollte und ich das nicht mit ansehen konnte, nahm ich das kleine Baby kurzerhand bei mir auf“, erzählt die 33-Jährige. Seitdem gehört „Rosi“, wie der neue Bewohner liebevoll getauft wurde, zur Familie – hat sich allerdings als Junge entpuppt. „Wir haben ihn aufgepeppelt, uns in ihn verliebt“, sagt Ginter. Umso größer war die Aufregung gestern, als Familie Ginter feststellen musste: „Rosi“ ist weg, geflüchtet durch ein geöffnetes Fenster.

Inzwischen war die Feuerwehr informiert: „Wir wurden in die Neustrelitzer Straße gerufen, weil dort ein Waschbär einer Frau ans Hosenbein gesprungen war“, sagt Sven Lietzow, Tierretter bei der Berufsfeuerwehr. Er fuhr hin und konnte den kleinen Ausreißer einfangen. Doch, wohin mit ihm? „Wir wollten den Kleinen unbedingt vermitteln, hatten schon im Zoo angerufen“, erklärt Lietzow. Dann erreicht die Feuerwehr ein Anruf von Anja Ginter, die aufgelöst fragt, ob die Beamten zufällig einen Waschbären eingefangen hätten. Kurze Zeit später bringt der 49-jährige Tierretter „Rosi“ zur Besitzerin in die Grabower Straße. Liebevoll nimmt Anja Ginter ihr Waschbären-Baby in den Arm.

Stefan Tretropp

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