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Wat Orriges schriewen, nich klagen

Stadtmitte Wat Orriges schriewen, nich klagen

Der Literaturwissenschaftler und Reuter-Forscher Arnold Hückstädt (81) schrieb vor zehn Jahren: „Mi dücht, Wolfgang Mahnkes Bauk ... is Plattdütsch för hüt un morgen.

Stadtmitte. Der Literaturwissenschaftler und Reuter-Forscher Arnold Hückstädt (81) schrieb vor zehn Jahren: „Mi dücht, Wolfgang Mahnkes Bauk ... is Plattdütsch för hüt un morgen. Wat hei fäuhlt, denkt un dichtet, dat geiht uns wat an, dat geiht to Harten“.

Die Sätze gelten auch heute noch, beim zehnten Buch, das Wolfgang Mahnke „Un wat is, wenn...“ nannte. In schlichter Aufmachung kam es in kleiner Reihe als sein fünftes Buch im Hinstorff-Verlag heraus. Ein großer Kreis von Plattdeutschfreunden ließ sich nun in der Sozietät Rostock maritim von Wolfgang Mahnke vorlesen. Lang war die Schlange beim Signieren.

Wolfgang Mahnkes plattdeutsche Geschichten, nach dem Läuschenbuch „Lies orrer lut“ von 2014 in zwei Jahren zusammengedacht und geschrieben, bringen wieder die große Politik und das normale Leben auf nachdenkliche, hintersinnige und humorige Art an den Leser. Seine plattdeutschen Geschichten kann zu großen Teilen auch der hochdeutsche Leser verstehen.

Wolfgang Mahnke, der einst als Wissenschaftler und Expeditionsleiter den Fischen nachspürte, trat 1994 als freischaffenden Autor in die Öffentlichkeit. Im Bund Niederdeutscher Autoren ist er Ehrenvorsitzender. 2003 erhielt er den Fritz-Reuter-Literaturpreis für sein niederdeutsches Werk. Auch für die OSTSEE-ZEITUNG verfasste er manchen Artikel. So sagte er in „Wat Orriges schriewen, nich klagen“: „Wenn uns Muddersprak œwer ok noch in Taukunft Bestand hebben sall, möten de Autoren ok wat Orriges schriewen un nich blots klagen“. Wolfgang Mahnke lebt und schreibt es vor: Möglichst lange noch, denn es lohnt sich, seine plattdeutschen Geschichten zu lesen.

Jürgen Falkenberg

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