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„Weg zur Stadtautobahn nicht verbauen“

Groß Klein „Weg zur Stadtautobahn nicht verbauen“

Ortsbeirat Groß Klein schlägt Flächen für Wohnungsbau vor / Stadtplanung lehnt ab

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„„Die Fläche ist sehr gut an die S-Bahn, das Ortsamt und die dortigen Einkaufsmöglichkeiten angeschlossen.“Uwe Michaelis, Ortsbeirat Groß Klein

Groß Klein. Bei der Suche nach freien Flächen für Wohnstandorte meldet sich jetzt der Ortsbeirat Groß Klein zu Wort. Er schlägt vor, die Fläche zwischen Hermann-Flach-Straße, Groß- Kleiner Allee, Zum Laakkanal und Werftallee zu nutzen. Das soll die Stadt prüfen.

„Diese Freifläche unterliegt aktuell keiner Nutzung – weder als Wohn- oder Gewerbefläche noch als Parkanlage“, heißt es im Antrag des Vorsitzenden Uwe Michaelis (SPD). „Die Fläche ist sehr gut an die S-Bahn, das Ortsamt und die dortigen Einkaufsmöglichkeiten angeschlossen.“ Auch angesichts des durch die Verwaltung prognostizierten Wohnungsbaubedarfs von 20000 Wohneinheiten ohne Einfamilienhäuser ergebe sich die Möglichkeit, mit verhältnismäßig wenig Aufwand das bisherige Wohnquartier weiterzuentwickeln Die Ergebnisse der Prüfung sollen der Bürgerschaft im Oktober vorgelegt werden. Bei der Stadtplanung stößt der Vorstoß schon jetzt nur bedingt auf Gegenliebe. Die Flächen seien bisher als Trasse für eine Anbindung Groß Kleins an die Stadtautobahn freigehalten, heißt es in der Stellungnahme aus dem Rathaus. Diese Anbindung könnte auch die Verlängerung der im Mobilitätsplan beschriebenen Verbindung zwischen Elmenhorst im Landkreis Rostock und dem Stadtteil Lichtenhagen sein.

Gegen eine Wohnbebauung spreche aus städtischer Sicht auch, dass die Entwicklung des maritimen Gewerbestandorts im Bereich der Neptunwerft. Für eine weitere Erschließung des Areals seien die Optionen offen zu halten. Das Fazit der der Rostocker Stadtplaner zum Vorschlag des Ortsbeirats Groß Klein: „Es wird die Auffassung vertreten, von einer großflächigen Bebauung des vorhandenen Korridors der Verbindungsstraße zwischen Groß Klein und der B 103 abzusehen.“ Das ganze Gebiet soll mit der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans noch einmal neu betrachtet werden.

Der Ortsbeirat kann die Argumente der Stadtverwaltung offensichtlich nachvollziehen und hat den Antrag geändert. Untersucht werden soll nun, ob sich auch Teilflächen im genannten Bereich für den Wohnungsbau eignen.

Th. Niebuhr

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