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Weniger Autos, mehr Nahverkehr

Stadtmitte Weniger Autos, mehr Nahverkehr

Die Stadt hat gestern das Mobilitätskonzept vorgestellt

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Gruppenbild mit Dame: Das Konzept zum Mobilitätsmanagement wurde gestern von den Beteiligten in der IHK vorgestellt.

Quelle: Claudia Tupeit

Stadtmitte. Täglich pendeln 30 000 Landbewohner zur Arbeit in die Stadt, etwa 20 000 Rostocker zieht’s ins Umland. Das Gros sitzt dabei selbst am Steuer – zu viel. Die Stadt hat mit Experten in anderthalb Jahren ein Konzept zum Mobilitätsmanagement erarbeitet und das gestern Nachmittag in der Industrie- und Handelskammer (IHK) vorgestellt.

Klar ist: Sehr viele Menschen müssen auf den öffentlichen Nahverkehr oder das Rad umsteigen, um die Luft vor Abgasen zu schützen und Stau zu vermeiden. Unklar ist jedoch, wie genau das umgesetzt werden soll, vor allem, wenn Arbeitnehmer nach Rostock fahren müssen. Laut Wolfgang Kraatz (SPD) vom Landkreis Rostock gebe es auf einigen Strecken zwar halbstündliche Regionalbusverbindungen. „Aber es gibt noch Lösungsbedarf, da die Regionalbusse in der Stadt nicht die Busspuren nutzen können.“

Beim Thema betriebliches Mobilitätsmanagement ist die Messebau- und Werbefirma „Projekt RK“ aus Stäbelow eines der praktischen Beispiele gewesen, die für die Studien untersucht worden sind. „Die Mitarbeiter sind vor allem an der Option, auf E-Fahrräder umzusteigen, interessiert gewesen“, sagt Geschäftsführer Michael Kuhn. Unabhängig vom Mobilitätskonzept hat er eine Prämie in Aussicht gestellt für jeden Kollegen, der mindestens 100 Tage im Jahr nicht allein mit dem Auto kommt. „Wenngleich bei unseren familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen Fahrgemeinschaften schwierig sind, selbst wenn zwei Mitarbeiter beieinander wohnen“, sagt er.

Rostocks Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) ist das Konzept wichtig, um „die Lärm- und Luftbelastung zu stoppen und wertvolle Stadtflächen nicht zu Parkplätzen zu degradieren“.

Claudia Tupeit

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