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Weniger Wartezeiten für Augen-OP

Hansaviertel Weniger Wartezeiten für Augen-OP

Gewebebank erhält Erlaubnis zur Aufbereitung von Augenhornhäuten

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Carmen Hohmann präpariert eine Hornhaut. Unter dem Mikroskop wird die Qualität des Transplantates untersucht.

Quelle: Gbm-V/joachim Kloock

Hansaviertel. Ein Jahr nach ihrer Gründung hat die gemeinnützige Gewebebank MV (GBM-V gGmbH) vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) die Erlaubnis für die Aufbereitung von Augenhornhäuten erhalten. Es ist die Grundvoraussetzung, um entnommene Gewebe bearbeiten, konservieren, lagern sowie danach als Transplantate Krankenhäusern und ambulanten OP-Zentren zur Verfügung stellen zu können.

„Damit können wir endlich durchstarten und die gewonnenen Augenhornhäute selbst aufbereiten und zügig an die Kliniken ausreichen“, freut sich Geschäftsführer Dr. Frank-Peter Nitschke über die wichtige Herstellungserlaubnis. „Durch die hervorragende Vorarbeit unseres Teams und den Aufbau eines funktionierenden Spenderprogramms können wir nun jährlich rund 1000 Augenhornhäute für Patienten mit ernsthaften Augen- und Sehproblemen bereitstellen“, so Nitschke. Damit werde es zumindest in MV künftig keine Wartezeiten mehr geben.

Derzeit werden die logistischen Voraussetzungen für die Gewebebank im Biomedizinischen Forschungszentrum Rostocks geschaffen. Ab September können Augenärzte über eine Online-Anfrage schnell und unkompliziert Augenhornhäute für Patienten anfordern. Bislang wurden die gespendeten Augenhornhäute, rund 520 seit Jahresbeginn, noch in externen Gewebebanken vorbereitet. „Wir sind sehr froh, dass wir jetzt die Gewebespenden unserer mittlerweile elf Kooperationspartner direkt selbst für die Empfänger aufbereiten können“, betont Nitschke. „Wir sind mit weiteren Kliniken und auch Universitäten in Verhandlung, um unser Netzwerk zu erweitern.“

OZ

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