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Wenn Kinder samstags freiwillig in die Schule gehen

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Wenn Kinder samstags freiwillig in die Schule gehen

Schüler einer siebten Klasse der Borwinschule renovierten ihren Klassenraum und hatten dabei viel Spaß

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Klassenlehrerin Silke Koepke (l.) und Christine Krüger sind mit dem Ergebnis zufrieden.

Quelle: Foto: Kati Jaeger

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Wenn Kinder samstags freiwillig in die Schule gehen dann stimmt was nicht? Oh doch! Einige Schüler der 7b der Rostocker Borwinschule blieben am Freitag länger und kamen am Samstag wieder.

OZ-Bild

Schüler einer siebten Klasse der Borwinschule renovierten ihren Klassenraum und hatten dabei viel Spaß

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Zusammen mit ihren Eltern hatten sie die Renovierung ihres Klassenraumes 203 von langer Hand geplant. Die Kinder stimmten über die Farben ab: türkis und grau. Sehr gewöhnungsbedürftig, war die Meinung der Eltern am Anfang. Doch schon, als die erste Farbe am Freitag gegen 15.30 Uhr aufgetragen wurde, waren sich alle einig, dass das genau „die“ Farbe war.

Und während die Eltern mit den Kindern die Farbe auf die Wände strichen, schnitten einige Kinder die Rostocker Skyline aus schwarzer Tapete, und später aus grauer. Bereits am Freitagabend war der Plan längst übererfüllt, so dass am Samstag nur noch die Feinarbeiten an der Fensterfront und Saubermachen notwendig waren. Am wichtigsten war natürlich das Anbringen der Rostocker Skyline und des dazu gehörenden Schattens.

„Schön, hier mal etwas anderes zu machen, als zu sitzen und dem Lehrer zuhören zu müssen.“ sagt Schülerin Isabell zwischendurch und trifft damit genau die Gedanken ihrer Klassenkameraden. „Toll, dass wir hier so viel mitbestimmen dürfen.“ sagt noch jemand anderes – einfach so. Aber das stimmte die Eltern nur ganz kurz nachdenklich. Weiter ging’s.

Gegen 15.30 Uhr am vergangenen Samstag war dann wirklich alles fertig. Geplant war dafür eigentlich erst der Sonntagabend. Der Raum war sauber und wieder eingeräumt, die Kaffeetassen leer und die Gesichter der Kinder anders, als dieser Klassenraum sie je gesehen hat, fröhlich und mit sich zufrieden. Anerkennung gab‘s von jedem für jeden. Die Kinder wurden gelobt für ihr Durchhaltevermögen beim Helfen und ihre guten Ideen, die Eltern für das Umsetzen der Ideen und das Organisieren, die Lehrer für Zuarbeiten und alle Unterstützer für ihr Sponsoring.

Auch so kann Schule sein! Platz für ein Miteinander von Kindern, Eltern und Lehrern.

Kati Jaeger

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