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Werftdreieck wächst um weitere 300 Wohnungen

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Werftdreieck wächst um weitere 300 Wohnungen

Nachbarn der Wiro greifen Planungen auf / Stadt hatte den Wunsch geäußert

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Neben dem von der Wiro geplanten Wohngebiet am Werftdreieck planen Investoren weitere 300 Wohnungen. QUELLE: DD BUSINESS/MONTAGE: ARNO ZILL

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Damit aus dem neuen Wohngebiet Werftdreieck ein echtes Dreieck wird fehlt sozusagen ein „Zipfel“ – knapp drei Hektar groß. Diese Fläche gehört der DD Business OHG von Mark Drescher und Mirko Dahms. Sie wollen dort nun in Erweiterung des geplanten Wiro-Wohngebiets weitere 300 neue Wohnungen bauen.

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Nachbarn der Wiro greifen Planungen auf / Stadt hatte den Wunsch geäußert

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Schon vor sechs Jahren kauften die beiden die Grundstücke zwischen Bahnschienen und Werftstraße, begrenzt auch durch die Grünflächen hinter der Max-Eyth- und dem Beginn der Carl-Hopp-Straße.

Rügen-Feinkost hatte dort eine Produktionsstätte. „Ursprünglich gab es andere Pläne. Wir wollten ein Logistikzentrum errichten“, berichtet Mark Drescher. Als die Bebauungspläne für das Werftdreieck konkrete Züge annahmen, sei die Stadtplanung an sie herangetreten. Drescher und Dahms fanden Gefallen an der Idee, aus ihrem Gewerbepark ein Wohngebiet mit „stillem Gewerbe“ zu machen.

Ein Jahr arbeiteten sie hinter den Kulissen, jetzt gehen Mark Drescher und Mirko Dahms in die Öffentlichkeit. Damit das „städtebauliche Gesamtkonzept“ für das Werftdreieck erhalten bleibt, beauftragten die Investoren das Wiener Büro Wimmer mit einem Planungsentwurf. Aus gutem Grund: Die Österreicher hatten den Gestaltungswettbewerb „Wohnen am Werftdreieck“ der Wiro gewonnen.Vorgesehene Wege und Grünzüge wurden aufgegriffen und fortgeführt, erläutert Drescher. „Wir kennen die Pläne unserer Nachbarn“, sagt Wiro-Sprecher Carsten Klehn. „Wir finden das aus stadtplanerischer Sicht sehr gut“, betont Stadtplaner Ralph Maronde gestern im Ortsbeirat Kröpeliner-Tor-Vorstadt zu den Plänen. Vor allem, dass das Gebiet aus einem Guss entwickelt werden soll. „Wir möchten gern, dass der Entwurf umgesetzt wird“, so Maronde, auch wenn das nicht einfach werde. Im Ortsbeirat stieß das Vorhaben auf Wohlwollen. „Grundsätzlich gibt es keine Bedenken gegen Wohnen an dieser Stelle“, sagt die Ortsbeiratsvorsitzende Anette Niemeyer (Aufbruch 09). Natürlich müsste aber die verkehrliche Erschließung vernünftig geregelt werden.

Die erfolge ausschließlich über die Werftstraße, beschreibt Mirko Dahms die Pläne. Das Wohngebiet bekomme nur Stichstraßen, so dass ein Durchgangsverkehr ausgeschlossen ist. Die Autos parken in den Erdgeschossen, weil dort aus Lärmschutzgründen Wohnen wohl nicht möglich sein werde. „Für die Gebäude ist ein erheblicher Schallschutz nötig“, blickt Dahms voraus. Das wird nötig, weil die vielbefahrene Werftstraße und die Bahn das Gebiet umgrenzen.

Für die Flächen von DD Business soll es einen eigenen Bebauungsplan geben. Der Aufstellungsbeschluss könnte schon im Mai vorliegen, teilt Maronde mit. „Bei uns liegen die Dinge ja anders als bei den Wiro-Flächen“, so Mirko Dahms. Ein Industriegebiet müsse umgewandelt werden. „Wir entsiegeln Flächen und schaffen viel Grün.“ Die Investoren setzen darauf, dass auch die Stadt ein Interesse daran hat, den Bebauungsplan zügig aufzustellen. Realistisch, so schätzen Drescher und Dahms, kann mit dem Bau Ende 2019 begonnen werden. Die Wiro hofft darauf, dass die Erschließung ihres Wohnviertels für bis zu 1500 Menschen im Jahr 2018 beginnen kann.

Quartier West

Quartier West nennen die Investoren die „Weiterentwicklung des städtebaulichen Konzepts Wohnen am Werftdreieck“. Auf dem gut drei Hektar großen Areal sind etwa 27000 Quadratmeter vermietbare Fläche geplant. Dabei handelt es sich zum größten Teil um rund 300 Wohnungen, aber auch Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe können entstehen. Vorgesehen sind Spielplätze und Gemeinschaftsgärten für ein integratives Wohnkonzept. Zur Abgrenzung des Wohngebietes sind

einzelne Gebäude mit einer Höhe von 26 Metern vorgesehen, ansonsten entstehen Fünfgeschosser.

Thomas Niebuhr

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