Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 2 ° Sprühregen

Navigation:
Werkstattschule ist Landessieger

Rostock/Schwerin Werkstattschule ist Landessieger

Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) zeichnet Schüler beim Geschichtswettbewerb aus

Voriger Artikel
„Guck doch mal!“ – Projekt erklärt kindgerecht digitale Welt
Nächster Artikel
Baustellen-Chaos im Land: Vorpommern wird abgehängt

Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) überreichte die Auszeichnungen.

Quelle: Foto: Claudia Höhne

Rostock/Schwerin. Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist gestern die Werkstattschule mit einem Landessieg und zwei Förderpreisen als landesbeste Schule ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

149 Schüler aus MV beteiligten sich von September 2016 bis Februar 2017 am Bundeswettbewerb mit dem Rahmenthema „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte.“ 25 Beiträge wurden eingereicht. Die Jugendlichen haben sich mit dem Einfluss und Wirken von Glauben und Religion auf das Zusammenleben der Menschen beschäftigt und dazu auch Zeitzeugen in der eigenen Familie befragt. Sie setzten sich beispielsweise mit der Reformationsgeschichte Rostocks in Form einer virtuellen Spurensuche, der Bedeutung der Konfirmation in der DDR und dem kirchlichen Widerstand gegen den Nationalsozialismus auseinander.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Plenarsaal des Landtags MV überreichten Beate Schlupp, erste Vizepräsidentin des Landtags, und Birgit Hesse, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Urkunden für die Landessieger und Förderpreisträger. „Der Wettbewerb ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Schüler durch Fragen an die Geschichte auch mit der Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen können“, sagte die Vizepräsidentin. Hesse betonte: „Auch wenn das Thema auf dem ersten Blick sperrig wirkt, so ist es aktueller denn je. Ich bin froh, dass sich die Körber-Stiftung dieses Themas angenommen hat – das Thema sollte uns alle bewegen.“

Seit 1973 richten die Hamburger Körber-Stiftung und das Bundespräsidialamt den Geschichtswettbewerb aus, der auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Stifters Kurt A. Körber zurückgeht. Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte zu wecken, Selbstständigkeit zu fördern und Verantwortungsbewusstsein zu stärken.

Bundesweit haben sich 2016/2017 mehr als 5000 Schüler beteiligt. Neben der Werkstattschule wurden die CJD Christophorusschule aus Rostock sowie Gymnasien aus Wismar und Neubrandenburg mit einem Landespreis (je 250 Euro) ausgezeichnet. Zwei der drei Förderpreise (je 100 Euro) gingen an die Werkstattschule, einer nach Röbel.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Stralsund
Interaktiver Unterricht: Mit so genannten White- oder Smartboards wird der Computer die alte Schultafel ersetzen.

Schulen arbeiten an Konzepten für den Weg in den digitalen Unterricht

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 27 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Ausschuss: Geld für neues Theater suchen

Oberbürgermeister soll Plan für Finanzierung des Neubaus vorlegen / Kulturpolitiker stellen Antrag