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Wimmers neuer Chef im Leibniz-Institut

DUMMERSTORF Wimmers neuer Chef im Leibniz-Institut

Forschung soll zur Akzeptanz der Tierhaltung beitragen

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Landwirtschaftsminister Till Backhaus gratuliert Professor Klaus Wimmers (l.) zu seiner Ernennung.

Quelle: nordlicht/Leibniz-Institut

Dummerstorf. Professor Klaus Wimmers ist gestern von Till Backhaus (SPD), Landwirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, zum neuen Vorstand des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf ernannt worden. Wimmers hatte zuvor diese Funktion kommissarisch inne.

In seiner Rede hob der Minister hervor, dass das Institut eine große Bedeutung für das Agrarland Mecklenburg-Vorpommern habe. In die Anlagen seien in den vergangenen Jahren 45 Millionen Euro investiert worden. Das Leibniz-Institut schaffe in der Vereinigung von Forschung und Praxis „die Grundlagen für eine zusätzliche Wertschöpfung aus der Nutztierhaltung“, sagte der Minister. Er machte jedoch in seiner Rede auch deutlich, dass bei einer externen Bewertung dem FBN nur eine eingeschränkte Weiterentwicklung und Leistungssteigerung habe bestätigt werden können. Dies habe sich auf das Einwerben von Drittmitteln, die Werbung von internationalen Wissenschaftlern und die Veröffentlichungen von hochrangigen Publikationen bezogen, sagte Backhaus.

Er ermunterte deswegen die Mannschaft des FNB weitere Forschungsergebnisse in die Welt hinauszutragen. Bis zur nächsten Bewertung sollte man eine Verbesserung erreicht haben, sagte Backhaus, dies sei auch die Herausforderung für den neuen Vorstand.

Wimmers sagte, dass die Leitung des Instituts eine Herausforderung sei, sei durchgedrungen. Man werde die Empfehlungen der Bewertungskommission umsetzen, so Wimmers, zum Teil habe man damit begonnen.

Die Forschungsschwerpunkte sollten dazu beitragen, die Akzeptanz der Nutztierhaltung, die derzeit in der Öffentlichkeit umstritten sei, zu verbessern, gleichzeitig setze man auf mehr Nachhaltigkeit, sagte der neue Vorstand, der sich auch dafür einsetzen will, dass mehr Forscher aus dem Ausland nach Dummerstorf kommen.

Michael Schißler

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