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Wiro lässt Druck aus Mieter-Kessel

Rostock Wiro lässt Druck aus Mieter-Kessel

Die Rostocker Wohnungsgesellschaft beruhigt vom Umbau betroffene Markgrafenheider mit vielen Zugeständnissen.

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Mieterversammlung in Markgrafenheide. Zur Sanierung ihrer Häuser müssen die Mieter der Albin-Köbis-Straßem ausziehen.

Quelle: Sternberg

Rostock. Nach vielen Gerüchten und Fehlinformationen um den Um- und Neubau von zehn Wohnblöcken in der Albin-Köbis-Straße nimmt die Rostocker Wohnungsgesellschaft Wiro auf einer Versammlung den Druck vom Mieter-Kessel.

Wiro-Chef Ralf Zimlich verspricht, man werde keinen Druck ausüben. Nur wer ein für sich zufriedenstellendes Angebot erhalte, solle aus seiner jetzigen Wohnung ausziehen. Der Umzug und der spätere Rückzug werden von der Wiro bezahlt. Und er legt sich sogar auf eine Mietpreisbindung fest. Jetzt bezahlen die Mieter der Köbis-Straße durchschnittlich sechs Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Wer zurück wolle, werde nicht mehr als sieben Euro zahlen. Neue Mieter, die vorher dort nicht gewohnt haben, müssten 9,50 Euro für den Quadratmeter zahlen.

Ersatzwohnungen stehen in Markgrafenheide zur Verfügung.

Der Bauantrag für das Pilotprojekt in der Albin-Köbis-Straße 10a-c ist seit Juni 2014 gestellt. Die Wiro rechnet mit einem Baubeginn 2016 oder 2017. Danach folgen die Häuser mit den Nummern acht und sechs. Der  Umbau wird alles verändern. Nur die tragende Konstruktion der Kasernen aus den 30er Jahren bleibt stehen. Alles andere wird entkernt. Entstehen werden Wohnungen mit zwei, drei und vier Zimmern mit modernen Bädern und Balkonen. Die Häuser bekommen Aufzüge. Aus den bisher elf Wohnungen der Hausnummer 10 werden durch Um- und Anbauten 27 Wohnungen.

 



Thomas Sternberg

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Markgrafenheide
Christian Rudolph (r.) und Frank Niehusen, Vorsitzender des Ortsbeirates, beim Treffen der Mieter.

Die Wohnungsgesellschaft beruhigt vom Umbau betroffene Markgrafenheider mit vielen Zugeständnissen.

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