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120 Erstsemester starten Studium an Privathochschule

Stadtmitte 120 Erstsemester starten Studium an Privathochschule

Immatrikulationsfeier für angehende Kitaleiter, Heilpädagogen und Psychologen

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Maria Plath (l.) und Michelle Marggraff haben sich in der Erstsemester- woche kennengelernt. Die beiden jungen Frauen beginnen ein Studium im Fach Soziale Arbeit an der FHM Rostock.

Quelle: Fotos: Antje Bernstein

Stadtmitte. Maria Plath (21) will Kitaleiterin werden, Michelle Marggraff (19) Karriere in der Kinder- und Jugendarbeit machen. Um sich ihre Berufswünsche zu erfüllen, studieren beide ab sofort „Soziale Arbeit und Management“ an der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) in Rostock. Sie zählen zu den 120 Erstsemestern, die gestern feierlich immatrikuliert worden sind.

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Immatrikulationsfeier für angehende Kitaleiter, Heilpädagogen und Psychologen

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Maria Plath hat sich aus mehreren Gründen für die private Hochschule entschieden. Ihr Abi-Durchschnitt von 3,1 sei nicht gut genug, um ihr Favoritenfach an einer stattlichen Uni zu studieren.

„Außerdem hab’ ich hier das Meer vor der Haustür“, sagt die Grevesmühlenerin. Auch Michelle Marggraff will ihrer Heimat treu bleiben. Dafür nimmt die Ludwigslusterin Kosten in Kauf. „Die Studiengebühren sind hoch. Ich habe einen Kredit aufgenommen.“ Sie ist überzeugt, dass sich die Investition auszahlt.

Die monatlichen Kosten belaufen sich je nach Studiengang auf 250 bis 425 Euro. Im Gegenzug könnten die Studenten in familiärerer Atmosphäre, mit großem Praxisbezug und individueller Betreuung lernen, sagt Anne Dreier, Rektorin der FMH. Die Akademiker in spe würden beispielsweise in Gruppen von maximal 20 Leuten unterrichtet. Betriebsbesichtigungen sowie Praktika in Mittelstandsunternehmen und sozialen Einrichtungen stünden ebenso auf dem Lehrplan wie Online-Vorlesungen. Davon würden Studenten im Nachhinein profitieren. „98 Prozent unserer Absolventen sind einen Monat nach ihrem Abschluss erfolgreich in ihren Beruf eingestiegen oder haben ein aufbauendes Masterstudium begonnen“, sagt Dreier. Zwei von drei Alumnis würden in mittelständischen Unternehmen arbeiten, ergänzt FHM-Gründer und -Geschäftsführer Richard Merk. „Sie machen Karriere, wenn Sie es nur wollen“,verspricht er Rostocks Neustudenten. Beruflich durchstarten möchten die Hochschüler offenbar vor allem im pädagogischen und sozialen Bereich. Diese Fachrichtungen sind in Rostock besonders gefragt. „Wirtschaft hat hier noch nicht richtig Fuß gefasst. Aber da sind wir dran“, sagt Merk. Dafür werde das Fächerangebot ständig erweitert. „Wir denken uns heute die Studiengänge aus, die unsere Studenten in fünf Jahren erfolgreich machen.“

Neun Standorte mit insgesamt rund 5000 Studenten hat die FHM bundesweit. Den Rostocker Campus gibt es seit fünf Jahren. Mit Beginn des neuen Semesters sind hier mehr als 320 Leute für ein Voll-, Teilzeit- oder Fernstudium in Fächern wie Sozialmanagement, Psychologie oder Heilpädagogik eingeschrieben. Vor fünf Jahren habe sie die ersten Kindheitspädagogik-Studenten noch mit dem Kleinbus von Rostock zur Immatrikulationsfeier nach Bielefeld bringen müssen, erinnert sich Silke Pfeiffer, die den Standort in der Hansestadt leitet. Seither sei Rostocks Campus immer beliebter geworden. Mit den neuen Erstsemestern „sind wir so sehr gewachsen wie in keinem Jahr zuvor.“

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