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220 Millionen! Seehafen macht sich fit für die Zukunft

Rostock 220 Millionen! Seehafen macht sich fit für die Zukunft

Die Schiffe, die den Rostocker Hafen ansteuern, werden im größer. Die Hafen-Entwicklungsgesellschaft Hero rüstet deshalb auf: Im Seehafen sollen Kai-Anlagen saniert, Hafenbecken ausgebaggert sowie neue Be- und Entladenanlagen entstehen.

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Jobmotor und das Tor Ostdeutschlands zur Welt: Rostocks Seehafen bleibt auf Wachstumskurs.

Quelle: Rostock Port/nordlicht

Rostock. Der größte Hafen des Landes plant ein MammutInvestitonsprogramm, um sich fit für die Zukunft zu machen: Die Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock (Hero) will in den kommenden Jahren mehr als 220 Millionen Euro in den Seehafen investieren – in die Sanierung von Anlegern, eine Vertiefung der Hafenbecken und auch in bessere Verkehrsanbindungen. „Wir sind einer der wenigen Häfen, die noch wachsen – und das soll so bleiben“, sagt Gernot Tesch, Geschäftsführer der Hero.

„Die Schiffe, die Rostock anlaufen, werden immer größer“, erklärt Jens Scharner, Co-Geschäftsführer der Hero. Den Hafen stellt das vor enorme Herausforderungen: „Wir müssen unsere Kai-Anlagen, die Be- und Entladekapazitäten ausbauen.“ Das größte Projekt für den Seehafen zahlt allerdings nicht die Hero, sondern die Bundesregierung: Noch in diesem Jahr soll mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan auch die Vertiefung des Seekanals auf 16,5 Meter beschlossen werden. Kosten: rund 111 Millionen Euro. „Damit ist es aber nicht getan. Parallel müssen wir auch unsere Hafen-Becken ausbauen. Denn die sind für solche Tiefgänge bisher auch nicht ausgelegt“, so Scharner. Und: 2017 soll der Bau eines Kreuzfahrt-Terminals in Warnemünde beginnen. Dafür sind bis zu 18 Millionen Euro veranschlagt.

Das komplette Interview mit den Hero-Geschäftsführern zur Zukunft des Rostocker Seehafens lesen Sie in der Freitags-Ausgabe der OSTSEE-ZEITUNG (Rostocker Zeitung).

Andreas Meyer und Thomas Niebuhr

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