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69 Kandidaten bewerben sich für IHK-Vollversammlung

Stadtmitte 69 Kandidaten bewerben sich für IHK-Vollversammlung

Die Wahlen finden im Oktober 2016 statt / 45 Sitze sind zu vergeben / Gremien arbeiten ehrenamtlich

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IHK-Hauptgeschäftsführer Jens Rademacher hofft auf rege Beteiligung an der Wahl zur Vollversammlung.

Quelle: Thomas Ulrich

Stadtmitte. 36500 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Rostock sind aufgerufen, die Vollversammlung, das oberste IHK-Organ und ihr wirtschaftliches Sprachrohr, im Oktober zu wählen. Gestern wurde die Kandidatenliste bekanntgegeben. „69 Kandidaten bewerben sich für 45 Sitze“, erklärt Hauptgeschäftsführer Jens Rademacher. Sie treten in zwei Wahlbezirken an – Hansestadt und Landkreis Rostock sowie Landkreis Vorpommern-Rügen – und vertreten in acht Wahlgruppen die verschiedenen Branchen von Industrie über Handel, Gastgewerbe bis hin zu Dienstleistungen.

„Von der bisherigen Vollversammlung stellen sich 28 Mitglieder erneut der Wahl“, informiert Rademacher. Außerdem gingen zehn Frauen ins Rennen und 27 Kleingewerbetreibende, die zwei bis drei Angestellte hätten.

Rademacher betont, dass die IHK in ihren Gremien ehrenamtlich funktioniere. Es seien etwa 1200 Unternehmer, die sich teils gegen kleine Entschädigungen engagierten. So bekämen Prüfungsausschüsse sechs Euro pro Stunde, nennt Rademacher ein Beispiel. Es gäbe kein Sitzungsgeld, etwa für die Mitglieder der Vollversammlung, die sechs Mal im Jahr zusammentritt. „Das Argument der Unternehmer ist, dass die Abrechnung teurer ist, als die überwiesene Summe. Dieser Verwaltungsaufwand wird gespart“, so Rademacher.

Die IHK zu Rostock begleitet ihre Mitglieder rechtlich, unterstützt bei Finanzierungsfragen, vermittelt Sachverständige und nimmt in der dualen Ausbildung Prüfungen ab. „Das sind so rund 4000 Zwischen- und Abschlussprüfungen, so Rademacher. Die IHK vertritt vor allem aber die Interessen der Wirtschaft der Region gegenüber Schwerin, Berlin und Brüssel. Die Meinung der Kammer sei bei verschiedenen Problemen gefragt. So ging es bei der Fortschreibung des Landesraumentwicklungsprogramms um die Standorte von Offshore-Windenergieanlagen. „In mehreren Veranstaltungen haben wir einen Kompromiss gefunden, den sowohl Gastronomen als auch Windkrafterzeuger mitgetragen haben und den wir als Statement abgeben konnten“, so Rademacher. Im nächsten Jahr erwartet der Geschäftsführer ein lebhafte Debatte im Land um die Einführung einer Tourismusabgabe. Eine Aufgabe für die neue Vollversammlung, die sich im März 2017 konstituiert.

• Info: www.rostock.ihk24.de

Doris Kesselring

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