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AIDA schickt erstes Modul der „Aidanova“ auf Reisen

Rostock AIDA schickt erstes Modul der „Aidanova“ auf Reisen

Kreuzfahrtschiffe haben einen schlechten Ruf, weil viele von ihnen teilweise mit Schweröl betrieben werden. Von 2018 an setzt Aida Cruises beim Neubau „Aidanova“ als erste Reederei auf umweltfreundliches Flüssigerdgas.

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Das erste von zwei Maschinenraum-Sektionen für das im Bau befindliche Kreuzfahrtschiff „AIDAnova“ wird von der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde aus mit Schleppern nach Papenburg gezogen.

Quelle: Jens Büttner/dpa

Rostock. Das erste von zwei Schwimmteilen des neuen Kreuzfahrtschiffes „Aidanova“ hat am Montag von der Neptun-Werft in Rostock aus seine Reise in Richtung Papenburg (Niedersachsen) aufgenommen. Das riesige Modul ist 120 Meter lang, 42 Meter breit und drei Decks hoch, wie die Reederei Aida Cruises berichtete. Es sei das Herzstück der „Aidanova“ und trage vier sogenannte Dual-Fuel-Motoren, die ebenfalls in Rostock beim Motorenhersteller Caterpillar gefertigt wurden. Die „Aidanova“ soll ab Herbst 2018 eingesetzt werden. Es ist dann den Angaben zufolge das erste Kreuzfahrtschiff weltweit, das durch den Einsatz dieser neuen Motorengeneration im Hafen und auf See mit dem emissionsarmen fossilen Treibstoff LNG (liquefied natural gas - Flüssigerdgas) betrieben werden kann.

 

Das Modul soll - wenn das Wetter mitspielt - am frühen Dienstagmorgen die Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal starten. Nach rund zwölf Stunden werde Brunsbüttel erreicht. Bis zur Meyer-Werft in Papenburg dauere es dann bis Donnerstagabend.

Die Dual-Fuel-Motoren haben eine Gesamtleistung von knapp 62 Megawatt pro Schiff und wiegen pro Stück über 200 Tonnen. Durch die Nutzung von LNG werden die Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden nahezu vollständig vermieden, der Ausstoß von Stickoxiden und die CO2-Emissionen werden stark verringert, wie es hieß. Es sei damit der ideale Antrieb für den Betrieb innerhalb von Umweltschutzgebieten und Gewässern mit Schweröleinschränkungen. Aida Cruises nennt das neue Konzept „Green Cruising“. Auf den aktuellen Flaggschiffen der Aida-Flotte, der „Aidaprima“ und „Aidaperla“, ist ein LNG-Betrieb nur in Häfen möglich.

Die Reederei Aida Cruises mit Sitz in Rostock ist mit zwölf Schiffen auf den Weltmeeren unterwegs. Die „Aidanova“ werde in rund 2500 Kabinen Passagieren Platz bieten. Bis 2021 folgt ein weiteres Schiff, das in Papenburg gebaut wird. Aida Cruises beschäftigt rund 9000 Mitarbeiter aus 40 Nationen an Land und an Bord der Schiffe.

dpa

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