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Adieu, Kapitäne: Aida schließt Simulationszentrum in MV

Rostock Adieu, Kapitäne: Aida schließt Simulationszentrum in MV

Das Training wird von Rostock in die Niederlande verlegt.

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Kapitän Burkhard Müller (links) erläutert im Jahr 2012, während der offiziellen Inbetriebnahme des Zentrums in Rostock, den Brückensimulator.

Quelle: Frank Hormann

Rostock. Das einst gefeierte erste Simulationszentrum für Kreuzfahrtschiffe Deutschlands steht vor dem Aus: Die Reederei Aida Cruises wird ihren Standort in Rostock, an dem sie 500 Offiziere schult, zum Jahresende schließen. Die Weiterbildung soll in Almere, Niederlande, erfolgen. Das Wirtschaftsministerium prüft, ob es Fördermittel für den Simulator zurückfordert. Für die Hansestadt ist dies ein weiterer Schlag, nachdem im Vorjahr bekannt wurde: Rund 100 Aida-Mitarbeiter sollen nach Hamburg.

 

Gut vier Jahre ist es her, dass Aida das Simulationszentrum in Rostocks City eröffnete, als Herzstück der Aida-Akademie. Dort können Kapitäne und Offiziere des deutschen Kreuzfahrt-Marktführers Manöver und Notfall-Situationen üben. In wenigen Tagen wird die Anlage jedoch abgeschaltet. Aida habe sich entschieden, „ab dem 1. Januar 2017 alle Weiterbildungs- und Trainingslehrgänge für die nautischen und technischen Führungskräfte in Almere anzubieten“, sagt Aida-Sprecher Hansjörg Kunze. An der holländischen Nordsee sei ein hochmoderner Komplex, das Arison Maritime Center, entstanden. Die Aida-Mutter, die Carnival-Gruppe, habe 75 Millionen Euro investiert, um Personal aller zehn Marken dort zu qualifizieren, auch das von Aida.

OZ

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