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Afrikaner lernen von Rostocks Abfallsystem

Stadtmitte Afrikaner lernen von Rostocks Abfallsystem

Kongress zum Umgang mit Müll / Besucher wollen in ihren Ländern zum Beispiel das Recycling ausbauen

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Die Tagungsteilnehmer erfahren unter anderem, welche Rolle der Rostocker Radwegewart im Umweltkonzept der Stadt spielt.

Quelle: Manuela Wilk

Stadtmitte. Internationales Interesse an Rostocks Abfallwirtschaft: Ägypter, Marokkaner, Tunesier, Albaner, Österreicher, Franzosen und Vertreter aus deutschen Städten informieren sich derzeit in der Hansestadt über den hiesigen Umgang mit Müll. Eingeladen zu der Dialogveranstaltung haben das Rathaus und das Netzwerk Connective Cities.

Einige der 40 Teilnehmer zückten gestern spontan ihre Handys, als die Hundetoilette am Neuen Markt vorgestellt wurde. Auch der Radwegewart stand im Fokus. Er ist sieben Tage die Woche im Einsatz, um Glasscherben und anderen Müll von den Wegen zu entfernen. „Das ist eine intelligente und praktische Lösung“, sagt Mohammad Sajid aus der marokkanischen Hafenstadt Mohammedia. Sein Land will die Wiederverwertung von Müll ausbauen. „Das ist Teil eines nationalen Plans“, sagt er.

Heute ist eine Bustour zur Stadtentsorgung, zum Recyclinghof, zur Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft (EVG) sowie zum Strand in Warnemünde geplant. „Gerade die Sauberkeit an Stränden ist in afrikanischen Ländern ein großes Problem“, sagt Rostocks Bausenator Holger Matthäus (Grüne). Er freut sich über den Besuch in der Hansestadt. „Wir haben uns entschieden, die Veranstaltung herzuholen, weil wir schon eine Menge vorzuweisen haben“, so der Senator. Die Stadt sei vor allem bei Vermeidung und Verwertung von Müll erfolgreich. „Erst am Ende geht’s ja um die Verbrennung.“

Lotfi Bousbih aus Bizerte (Tunesien) sammelte bisher nach eigenen Angaben viele gute Erfahrungen in Rostock. „Wir wollen bei uns die Mülltrennung einführen“, sagte er. Und da Bizerte so wie Rostock eine Küstenstadt sei, gebe es viele Parallelen. „Unter anderem die Strandreinigung“, so der Tunesier.

Aber auch Rostock lernt von den Gästen, die ihre Abfallwirtschaft bei Workshops vorstellen.

aw

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