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Aida & Co. verlängern Boykott der Färöer-Inseln

Rostock/Tórshavn Aida & Co. verlängern Boykott der Färöer-Inseln

Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen sowie die Führung von HapagLloyd haben dem Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) versichert, dass weder in diesem noch im nächsten Jahr Anlandungen auf den Färöer-Inseln wegen des Walfangs geplant sind.

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Geschlachtete Wale am Strand der Faröer-Inseln.

Quelle: Sea Shepherd

Rostock/Tórshavn. Die Kreuzfahrtunternehmen Aida und HapagLloyd haben dem Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) bestätigt, dass weder in diesem noch im nächsten Jahr Anlandungen auf den Färöer-Inseln wegen des Walfangs und der Gefahren für die Crew und die Gäste geplant sind. Für die autonome Inselgruppe, die nicht zur EU gehört, ist die Entscheidung ein herber finanzieller Verlust durch Tausende fehlender Gäste. Tui Cruises will mit „Mein Schiff 4“ jedoch weiterhin die Inselgruppe im Nordostatlantik anlaufen, obwohl es im letzten Jahr noch hieß, dass man die geplanten Anlandungen überprüfen wolle.

Aida Cruises schrieb dem WDSF, dass sich das Unternehmen „ausdrücklich vom Walfang distanziert“. Die Beteuerungen des Premierministers der Färöer-Inseln gegenüber dem Unternehmen, sich für den Walschutz einzusetzen, hätten keine Fortschritte ergeben, sondern es sei im Gegenteil ein Gesetz erlassen worden, das Einheimische und Besucher dazu verpflichte, jede Sichtung einer Walschule bei Androhung von Geld- und Haftstrafen im Unterlassungsfall zu melden. Solche Sichtungen sollen dazu beitragen Walfangschulen zu bejagen. Tatsächlich wurden im letzten Jahr mehrfach Tierschützer, die Waljagden stören wollten, verhaftet und mit Geldstrafen belegt.

Das WDSF interveniert seit Jahren bei den deutschen Kreuzfahrtunternehmen wegen den blutigen und grausamen Walfangmassakern, die weltweit in der Kritik stehen, und fordert, die Inselgruppe zu boykottieren. Allein in den letzten sechs Jahren seien dort 4202 Grindwale an den Stränden und in den Buchten öffentlich abgeschlachtet worden.

Die Unternehmensleitung von TUI Cruises in Hamburg teilte indes mit, dass sie zwar den „dortigen Walfang aufs Schärfste verurteilt und ihren Gästen empfiehlt, davon Abstand zu halten“. Planmäßig wolle TUI Cruises jedoch im Juli im Hauptstadthafen der Färöer-Inseln in Torshavn anlanden.

OZ

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