Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Regen

Navigation:
„Aidaprima“ in Japan übergeben

Rostock/Nagasaki „Aidaprima“ in Japan übergeben

Die Keuzfahrtreederei Aida nahm am Montag ihr neues 300-Meter-Flaggschiff in Japan in Empfang. Die „Aidaprima“ besitzt 1643 Kabinen und soll ab 25. April von Hamburg aus auf Reisen gehen.

Voriger Artikel
Chinesisches Ehepaar importiert „Karls“ Erdbeerhof-Konzept
Nächster Artikel
Wiro ist neuer Hausherr im Haus des Sports

Die neue „Aidaprima“ ist das elfte Mitglied der Aida-Flotte.

Quelle: Aida Cruises

Rostock/Nagasaki. Die deutsche Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat am Montag im japanischen Nagasaki ihr neues Flaggschiff in Betrieb genommen. Die 300 Meter lange „Aidaprima“ sei das elfte Schiff des Unternehmens und der erste Typ einer neuen Generation, teilte Aida in Rostock mit. Sie beherberge unter anderem 1643 Gästekabinen sowie zwölf Restaurants und 18 Bars.

Unter dem Motto "Erleben Sie Urlaub neu!“ ist Hamburg ab dem 30. April Start- und Zielhafen für siebentägige Rundreisen zu den schönsten Metropolen Westeuropas wie London, Paris, Brüssel oder Amsterdam. Noch vor dem offiziellen Start der ersten Metropolenreisen bietet Aida Cruises vom 25. bis 29. April  zusätzlich eine 4-tägige Kurzreise ab Hamburg nach Southampton/London an.

Aida Cruises will bis 2020 ihre Flotte um vier Schiffe vergrößern und ihre Kapazitäten damit nach eigenen Angaben verdoppeln. Neben der „Aidaprima“ und einem baugleichen Schwesterschiff hat Aida zwei weitere Schiffe in Auftrag gegeben, die 2019 und 2020 ausgeliefert werden sollen. Der Markt für Kreuzfahrttourismus boomt auch in Deutschland.

Schiff kann auch mit Erdgas fahren

Die  „Aidaprima“ erhielt aus Umweltschutzgesichtspunkten unter anderem einen Spezialmotor, der außer Marinediesel auch Flüssigerdgas verbrennen kann. Damit kann das Schiff während der Hafenliegezeit Strom für seinen Bordbetrieb auf sauberere Weise erzeugen, sofern vor Ort die nötige Infrastruktur vorhanden ist.

Angesichts strenger werdender Emissionsvorgaben ist Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) ein großes Thema in der Schifffahrt, speziell die Kreuzfahrtbranche sah sich in den vergangenen Jahren scharfer öffentlicher Kritik an der von ihren Riesenschiffen ausgehenden Umweltverschmutzung ausgesetzt.

Aida zufolge sollen die beiden Schiffe der nächsten Generation für 2019 und 2020 bereits ganz mit Flüssigerdgas betrieben werden. Daneben setzen Reedereien auch auf weitere Neuerungen wie Abgasreinigungssysteme. Die „Aidaprima“ ist darüber hinaus mit einer neuartigen Technologie ausgestattet, die den Rumpf unter Wasser permanent mit einem Teppich aus Luftblasen umgibt. Das senkt den Widerstand und soll den Treibstoffverbrauch laut Reederei um sieben Prozent verringern.

OZ/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
Meinung OZ-Stadtteil-Umfragen Ihre Meinung ist gefragt. Jeden Monat rücken wir einen anderen Rostocker Stadtteil und seine wichtigsten Thema in den Fokus. Auf unserer Umfrage-Seite wollen wir wissen, wie Sie zu Problemen, Projekten und Plänen in Ihrer Nachbarschaft stehen.
Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
OZ-Bild
Volksentscheid zum Standort: Das „Tradi“ steht zur Wahl

Parallel zur Bundestagswahl sollen die Rostocker entscheiden, wo das neue Schifffahrtsmuseum entstehen wird – in Schmarl oder im Stadthafen