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Ausbau der Stadthalle: Die ersten Arbeiten haben begonnen

Südstadt Ausbau der Stadthalle: Die ersten Arbeiten haben begonnen

Die Vorbereitungen für das 16,5-Millionen-Projekt laufen bereits / Toiletten im Erdgeschoss werden komplett erneuert / Bis Anfang September ist alles wieder schick

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Nach Abschluss aller Umbauten soll die Stadthalle ab Herbst 2017 auf der Nordseite eine Glasfassade haben. Visualisierung: Inros Lackner

Südstadt. Zaun und Container vor der Stadthalle verraten: Hier wird gebaut. „Es laufen die ersten vorgezogenen Maßnahmen für unseren großen Ausbau 2017“, sagt Geschäftsführerin Petra Burmeister. Bevor die Halle im kommenden Sommer für den Umbau schließen muss, sind jetzt bereits die Vorbereitungen dafür angelaufen. „Sieben Wochen haben wir Zeit“, so Burmeister. Bis zum 7. September muss alles fertig werden, damit die Halle sich wieder ihren Besuchern präsentieren kann, denn einen Tag später beginnt hier das Duo „Fantasy“ die neue Konzertsaison.

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Die Vorbereitungen für das 16,5-Millionen-Projekt laufen bereits / Toiletten im Erdgeschoss werden komplett erneuert / Bis Anfang September ist alles wieder schick

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Aufstieg in eine andere Liga

Als Sport- und Kongresshalle wurde die Stadthalle 1979 eröffnet. Derzeit fasst sie bei großen Veranstaltungen bis zu 5500 Besucher. Ab Herbst 2017 soll sie 6600 Gästen Platz bieten und so noch mehr Veranstalter locken.

Die Toiletten werden die Besucher dann nicht wieder erkennen, denn im Erdgeschoss sind sie komplett erneuert worden. „Es wurde alles entkernt, 80 Tonnen haben wir insgesamt raus geholt“, sagt Burmeister. Sogar die Bodenplatte sei stellenweise aufgesägt worden, um die inzwischen fast 40 Jahre alten Wasser- und Abwasserleitungen zu erneuern. Da die Halle ab Herbst 2017 für deutlich mehr Besucher ausgelegt ist, müssen auch mehr Toiletten zur Verfügung stehen. Die Gastronomie- und Garderobenbereiche haben Platz abgegeben, so dass nun 223 Quadratmeter mehr für die Sanitäranlagen da sind. Statt 68 stehen künftig 88 WCs zur Verfügung. Behinderten-Toiletten gibt es dann auf beiden Seiten der Halle. Die Beleuchtung wurde von Halogen- und Leuchtstofflampen auf energiesparende LED-Lichter umgestellt.

Auch im großen Saal gibt es bereits bauliche Veränderungen. In der Übergangszeit kann sogar Tageslicht hineingelangen, denn die Reporterkabinen unterm Dach des Ost-Rangs mussten künftigen zusätzlichen Sitzen weichen. „Die Sport-Reporter sitzen heute am Spielfeldrand, die Kabinen sind nicht mehr zeitgemäß und wurden lange schon nicht mehr genutzt“, sagt Burmeister.

Die größten Veränderungen wird es im Nordrang – oberhalb der Eingangstüren in den großen Saal – geben. Hier entstehen 2017 rund 500 zusätzliche Sitzplätze. Dazu wird das Foyer im ersten Stock umgebaut, ein Veranstaltungsraum darüber verschwinden. „Bei bestuhlten Konzerten können wir dann endlich mehr als 4000 Sitzplätze anbieten“, plant Burmeister. Dann würden auch größere Produktionen wieder nach Rostock kommen, die derzeit einen Bogen um die Hansestadt machen.

Ein weiterer Teil der Vorbereitungen ist für die Besucher nicht sichtbar: Die Stromverteilungsanlage der Halle ist neu. Statt 45 benötigt sie jetzt nur noch vier Quadratmeter Platz und entspricht dabei modernen Sicherheitsansprüchen.

16,5 Millionen Euro soll der Umbau insgesamt benötigen. Die jetzigen Vorbereitungen kosten rund eine Million, die die Messe- und Stadthallengesellschaft aus eigenen Rücklagen aufbringt.

Ove Arscholl

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