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BER-Bericht belastet Rostocker Flughafenchef

Rostock/Berlin BER-Bericht belastet Rostocker Flughafenchef

Rainer Schwarz hat den Airport Rostock-Laage auf die Erfolgsspur gebracht. Nun steht er in der Kritik - weil er bis 2013 als Geschäftsführer für die pannenreiche Berliner Flughafen-Baustelle verantwortlich war.

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Airport-Geschäftsführer Rainer Schwarz Mitte Juni bei einer Pressekonferenz in einem Airbus auf dem Flughafen Rostock-Laage.

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Rostock/Berlin. Für den Flughafen Rostock-Laage läuft es zurzeit richtig gut. Kreuzfahrtreedereien lassen ihre Passagiere über den Regionalflughafen einfliegen, die Verbindung nach München wurde ausgebaut, demnächst starten neue Linienflüge nach Zürich und Wien.

Der Erfolg hat einen Namen: Rainer Schwarz (59). Seit Dezember 2014 leitet frühere Chef der Berliner Flughäfen (2006 bis 2013), die Geschäfte im vergleichsweise überschaubaren Laage.

Seit ein paar Tagen wird der erfolgreiche Geschäftsführer von seiner Vergangenheit eingeholt: Der Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zur Dauer-Pannen-Baustelle BER hat seinen Abschlussbericht ins Internet gestellt.

Der Bericht lässt kaum ein gutes Haar an Schwarz' Arbeit. Unter anderem ist von  „fehlender Kollegialität“ und „Machtkämpfen“ ist die Rede. Schwarz habe die Probleme ignoriert oder verschwiegen. Der Ausschussvorsitzende Martin Delius (Piraten) wirft dem Manager „Unfähigkeit, Arroganz und Uneinsichtigkeit“ vor.

Schwarz will sich nicht im Detail zu den Vorwürfen äußern. Das meiste sei bereits in seinem Arbeitsrechtsprozess gegen das Land Berlin geklärt worden, sagt er. Die Berliner Politik nutze den Bericht als Bühne für den Landtagswahlkampf. Im September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. 

Gerald Kleine Wördemann

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