Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Baumesse: Geiz ist beim Bauen nicht mehr geil

Rostock Baumesse: Geiz ist beim Bauen nicht mehr geil

Bis 18 Uhr am Sonntag hat die größte Baumesse des Landes, die „Robau“ in der Rostocker Messehalle, noch geöffnet. Zwei Trends zeichnen sich bereits jetzt ab: Die Bauherren setzt zunehmend auf Individualität und auf Sicherheit für ihr Zuhause.

Voriger Artikel
Ein neues Gesicht für die Südstadt
Nächster Artikel
Kreuzfahrt-Boom: Rostocker sollen Englisch lernen

Suche nach dem Traumhaus: Argon-Verkäufer Alexander Jalaß (l.) beriet auf der „Robau“ Carsten Weda und Jill Jordan aus Rostock. Die beiden mögen den Landhaus-Stil.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Wenn es draußen stürmt und regnet, scheint der Wunsch nach einem kuscheligen, eigenen Zuhause noch größer zu sein: Fast 10 000 Besucher strömten am Sonnabend zur größten Baumesse des Landes, der „Robau“ in Rostock. Ein Trend, der sich bereits nach den ersten acht Messe-Stunden ablesen lässt: Wenn es um die eigenen vier Wände – das Traumhaus – geht, ist Geiz nicht mehr geil.

„Der Wunsch, ein eigenes Haus zu bauen, ist bei vielen Menschen ungebrochen“, sagt Alexander Jalaß. Er ist Architekt bei der Rostocker Hausbau-Firma Argon. „Die Zinsen sind nach wie vor niedrig – und das nutzen die Bauherren.“ Häuser „von der Stange“ – damit können die Firmen bei den Kunden kaum noch punkten. „Die Häuslebauer von heute legen Wert auf Individualität. Das eigene Zuhause muss etwas Besonderes sein.“

Bauland in Rostock fehlt

Einziges Manko für Interessenten und Firmen: In Rostock gibt es nach wie vor kaum Bauland für Einfamilienhäuser. Trotz großer Ankündigungen komme die Hansestadt bei der Ausweisung neuer Baugebiete nicht wirklich voran. „Es fehlt Bauland“, sagt Jalaß. Das bestätigt auch sein Kollege Sören Bommhardt von der Firma Arge Massivhaus-Bau: „Wir haben viele Interessenten von außerhalb, die nach Rostock ziehen wollen, weil sie hier Arbeit gefunden haben.“ Angehörige der Marine seien dabei, Führungskräfte von Liebherr, Nordex und auch Aida. „Aber Bauland gibt es nur im Umland.“

Sicherheit hat Priorität

Der zweite große Trend in diesem Jahr: „Wir haben viele Besucher, die schon ein Eigenheim haben und nun aufrüsten wollen“, sagt Marco Hasse, Projektleiter der Messegesellschaft für die „Robau“. „Sicherheit steht dabei für viele Kunden an erster Stelle – Alarmanlagen, das vernetzte Zuhause mit SmartHome. Wir spüren deutlich, dass das Bedürfnis, sich zu schützen, steigt.“

Messe auch am Sonntag geöffnet

Die „Robau“ ist auch am Sonntag noch geöffnet - von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt in die Hansemesse in Schmarl kostet sechs Euro, für Inhaber der OZ-AboCard Plus nur fünf Euro.

Andreas Meyer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Neubukow
Die Skyline von Neubukow hat sich schon in den vergangenen Jahren verändert. Das geht in absehbarer Zeit so weiter – hier kommen Eigenheime dazu.

Zur Stärkung der Stadt als Grundzentrum bemüht sich die Verwaltung um die Ausweisung von Flächen für Wohnbebauung. Jetzt zeichnen sich dafür neue Möglichkeiten ab.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Wirtschaft

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Mit Herz und Frechheit: „Miss Allie“ überzeugt die Jury

Elisa Hantsch gewinnt ersten Preis beim Festival für den Theaternachwuchs