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Baustart: Neues Aida-Schiff bietet Platz für 6000 Gäste

Papenburg/Rostock Baustart: Neues Aida-Schiff bietet Platz für 6000 Gäste

Rostocker Reederei lässt moderne Kreuzliner wieder in Deutschland bauen - auf der Meyer Werft in Papenburg.

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Neue Schiffsgeneration: 2018 soll das erste neue Aida-Schiff aus Papenburg an den Start gehen.Foto: Aida Cruises & Partner Ship Design/dpa-tmn

Quelle: Aida Cruises & Partner Ship Design

Papenburg/Rostock. Neue Ära im Kreuzliner-Geschäft: Die Rostocker Reederei Aida Cruises lässt ihre schwimmenden Hotels wieder in Europa bauen. Auf der Meyer Werft in Papenburg (Niedersachsen) ist am Dienstag offiziell der Baustart für das 13. Schiff der Reederei erfolgt.

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Rostocker Reederei lässt moderne Kreuzliner wieder in Deutschland bauen - auf der Meyer Werft in Papenburg.

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Mit dem ersten Stahlschnitt begannen die Arbeiten für den neuen Schiffstyp. „Wir freuen uns, heute den Startschuss für eine neue Schiffsgeneration geben zu können“, sagte Aida-Präsident Felix Eichhorn. 2019 soll der Neuling fertig sein, 2021 folgt bereits der nächste – ein Milliardendeal für die Schiffbauer an der Ems.

Größe: Von „rund 2500 Kabinen“ spricht Aida Cruises. Damit erreichen die neuen Schiffe fast die Kabinenzahl auf dem derzeit größten Kreuzfahrtschiff der Welt, der „Harmony of the Seas“ (2747). Allerdings sind die Aida-Schiffe insgesamt kleiner.

Design: Erste Computeranimationen zeigen, dass die beiden Neubauten dem derzeit Flaggschiff „Aidaprima“ stark ähneln. Das gilt zum Beispiel für den Bugbereich mit dem relativ senkrechten Steven. Auch das umlaufende Lanaideck bleibt wohl erhalten. Nicht mehr zu sehen sind die beiden für die „Aida Prima“ charakteristischen Glasfahrstühle im hinteren Schiffsbereich. Der Kussmund am Schiffsrumpf darf dagegen natürlich nicht fehlen.

Kabinen: Aida Cruises kündigt für die beiden Neubauten ein neues Kabinenkonzept an. Dazu gehören nach Reedereiangaben zum Beispiel Penthouse-Suiten oder Einzelkabinen. Das gab es auf den bisherigen Schiffen noch nicht.

Restaurants: Hier gibt es bislang lediglich Zahlen: Auf dem aktuell jüngsten Flottenmitglied, der „Aidaprima“, gibt es zwölf Restaurants und drei Snackbars. Für die Neubauten aus Papenburg spricht Aida von 15 Restaurants. Deutlich steigt die Zahl der Bars: Auf den neuen Schiffen sind 23 geplant - neun mehr als auf der „Aidaprima“. Weitere Details zu den Restaurants und Bars sind jedoch noch nicht bekannt. Auf ersten Computeranimationen des Schiffs ist lediglich zu erkennen, dass es die „Lanai-Bar“ am Heck wieder geben dürfte.

Einrichtungen an Bord: Etliches Bekannte will Aida auf der neuen Schiffsgeneration fortführen. Dazu gehören zum Beispiel das Theatrium in der Mitte des Schiffs, der Beach Club und der Spaßbereich „Four Elements“. Es soll jedoch auch neue Einrichtungen an Bord geben.

Route: Der erste der beiden Neubauten wird ab Dezember 2018 zu siebentägigen Reisen auf den Kanaren aufbrechen.

Antrieb: Als Green Cruising (grüne Kreuzfahrt) bewirbt Aida Cruises die neuen Schiffe. Als weltweit erste könnten sie zu 100 Prozent mit Flüssiggas (LNG) betrieben werden. Bei der „Aidaprima“ ist das derzeit nur in den Häfen möglich. Grundsätzliches Lob dafür kommt auch von Umweltschützern wie dem Nabu. „Wenn die neue Schiffsgeneration komplett mit LNG angetrieben wird, wäre das in Sachen Luftschadstoffe eine deutliche Verbesserung“, erklärte Dietmar Oeliger, Leiter Verkehrspolitik. Ein mit LNG betriebenes Schiff stoße kaum Stickoxide, Partikel und Schwefeldioxid aus. Allerdings habe Aida Cruises in der Vergangenheit im Bereich Umweltschutz viel versprochen, aber wenig gehalten. Deshalb werde man die Umsetzung weiter kontrollieren.

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