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Chrom und Lack locken 21 000 Gäste nach Schmarl

Schmarl Chrom und Lack locken 21 000 Gäste nach Schmarl

Die AutoTrend präsentierte in diesem Jahr über 300 Modelle / Viele Vereine und Verbände waren mit Messeständen vertreten

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Philipp Prange vom TÜV Nord ließ Besucher einen Unfall mit Überschlag simulieren.

Schmarl. Draußen standen die Fahrzeuge aus vergangener Zeit. In der Messehalle das Neueste und Schönste, was die Autobranche zu bieten hat. „Starke Marken. Große Vielfalt“ hieß das Motto der 23. Automobilausstellung „AutoTrend 2016“, deren Veranstalter die Rostock Messe- und Stadthallengesellschaft war. Das Motto hielt, was es versprach.

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Die AutoTrend präsentierte in diesem Jahr über 300 Modelle / Viele Vereine und Verbände waren mit Messeständen vertreten

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Preise und Freisprechungen

Gewinner des Oldtimer-Pokals 2016 auf der diesjährigen AutoTrend wurde Ralf Bertholdt mit einem Framo. Den Warnowtunnel-Tuning-Pokal holte sich Andre Kleber aus der Hansestadt Greifswald mit seinem Seat Leon. 39 Kfz-Mechatroniker der Kfz-Innung Rostock wurden zur Messe freigesprochen. Bester dieses Jahrganges wurde Daniel Österreich.

21 260 Besucher kamen an den drei Tagen. Bei 62 Ausstellern, die auf 20 000 Quadratmetern über 300 Fahrzeuge von 30 Auto-Marken zeigten, darunter sieben Vorabpremieren, blieben kaum Wünsche offen.

Besucherin Laura Vetter schaute sich nach einem Kleinwagen um: „Meine Eltern haben gute Erfahrungen mit Toyota gemacht.“ Die Messe sei optimal: „Weil man hier auf einen Schlag alle Marken sehen und vergleichen kann“, so die Studentin für Digitale Logistik. Der 40-jährige Rainer Fleischer interessierte sich für Mercedes: „Ich brauche etwas Großes. Mit Kleinwagen habe ich nichts am Hut.“ Aus einem anderen Grund an der Automarke interessiert war Karl-Heinz Lietz. Der Rollstuhlfahrer braucht einen flachen Einstieg und große Türen.

Die 24-jährige Susanne Peters meinte: „Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich mich für einen Audi entscheiden.“ Steffen Pichelmann schaute sich mit seinem Sohn einen Geländewagen an: „Das wäre mein Auto, doch die fast 230 000 Euro muss man erst mal verdienen.“ Schirmherr der Messe war der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus in MV, Harry Glawe, der sie am Freitag eröffnete: „Das ist perfekte Werbung für die Leistungsfähigkeit und Produktvielfalt der Autobranche in Mecklenburg-Vorpommern.“ Die Messe zeigte jedoch weit mehr als Fahrzeuge von Audi bis VW. Transporter, Motorräder, Nutzfahrzeuge, Trucks, Roller, Quads fanden ebenso Interessenten wie auch Tuningzubehör, Fahrassistenz-Parcours, Berufe und Ausbildungsangebote und anderes. Verbände und Vereine wie TÜV Nord Mobilität und die Landesverkehrswacht gaben Einblicke in die Verkehrssicherheit an Simulatoren. Auf den Kopf gestellt fühlten sich Besucher beim TÜV Nord: Blass sahen die meisten aus, die aus dem Kleinwagen ausstiegen, der einen Überschlagunfall simulierte. „Die Gurte drücken auf den Körper und das Blut schießt in den Kopf — ein sehr mulmiges Gefühl“, sagte Daniel Wacker. Sein Fahrzeugwunsch „Wenn ich könnte, dann einen Ami, der so richtig viel Power hat“, muss warten. „Ich habe kleine Kinder, da brauche ich ein praktisches Auto“, sagte der 32-Jährige und schaute bei Kombi und Co. Bei vielen Besuchern blieb das Wunschauto ein Traum. Die 22-jährige Fotografin Merle Christiansen und ihr Lebenspartner Thomas Prepernau nutzten die Gelegenheit, einen Porsche auszuprobieren: „Bisher reichte es nur für alte Motorräder“, sagte die junge Frau.

Von Sabine Hügelland

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