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City wird zur Burger-Meile

Stadtmitte City wird zur Burger-Meile

Zwei neue Restaurants sollen entstehen / Peter Pane bietet Hamburger, Portola alles, was zu Pommes passt

Stadtmitte. Gebratenes Rinderhack im Brötchen liegt voll im Trend. Da darf natürlich auch Rostock nicht zurückstehen: Mit einer Filiale der Kette Peter Pane und einer Ausgründung des Bistros Portola entstehen in der Stadtmitte gleich zwei neue Restaurants, die auf die beliebten Burger setzen.

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Zwei neue Restaurants sollen entstehen / Peter Pane bietet Hamburger, Portola alles, was zu Pommes passt

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Den Anfang macht im September Portola. Bislang bietet das Restaurant in der Einkaufspassage Rostocker Hof vor allem Fisch-, aber auch Nudel- und Fleischgerichte zum Mitnehmen oder Gleich-Essen. Mit der Schließung der Nordsee-Filiale in der Breiten Straße bot sich für die Geschäftsführer Jürgen und Dieter Osterthun die Gelegenheit zur Expansion: „Wir wollen auch am neuen Standort Fisch anbieten, im Mittelpunkt stehen aber warme Snacks“, sagt Dieter Osterthun. Die Spezialität seien belgische Pommes frites, die besonders dick und zwei Mal frittiert sind und oft mit einer großen Vielfalt an ausgefallenen Soßen serviert werden.

Das übrige Angebot im neuen Portola soll vor allem zu den Kartoffelstäbchen passen: „Bratwurst, Tintenfischringe, Hähnchen – und Burger“, verspricht Osterthun. 40 Plätze soll der Imbiss haben, für den Außer-Haus-Verkauf gibt es eine Fenstertheke. „Wir wollen bis zu zehn neue Mitarbeiter beschäftigen“, kündigt Osterthun an.

Anfang nächsten Jahres will dann Peter Pane in der ehemaligen Pizza-Hut-Filiale in der Kröpeliner Straße 25 eröffnen. „Rostock ist eine aufstrebende Stadt mit vielen Studenten und anderen jungen Menschen – das ist genau unsere Zielgruppe“, sagt Unternehmenssprecher Patrice Brand.

Die Kette, die sich auf Burger und Cocktails im schicken Ambiente spezialisiert hat, betreibt bislang 15 Standorte in Norddeutschland. In MV ist Peter Pane bislang nur in Binz auf Rügen vertreten, dort richtet man sich aber vor allem an Urlauber. „In Binz läuft es bombastisch, wir sind sehr zufrieden“, sagt Brand. Das Rostocker Restaurant soll 196 Plätze und 25 Beschäftigte haben. „Wir suchen noch Mitabreiter für Service, Küche, Bar und Verwaltung“, sagt Brand.

Damit zieht wieder Leben in das Gebäude ein, das zuletzt anderthalb Jahre lang nahezu leer stand. Die Commerzbank behält einen Automatenbereich, der jedoch verkleinert wird, in den Obergeschossen entstehen Büros. „Vermietet werden Flächen von rund 130 bis 260 Quadratmeter“, kündigt Sven Harder, Immobilienberater bei Lutter Immobilien, an. „Insgesamt stehen hier rund 550 Quadratmeter zur Anmietung zur Verfügung.“

Die Rostocker Burger-Welle mit angestoßen und auch von ihr profitiert hat das Liberty Delis in der Kröpeliner Straße 2. Mit ausgefallenen Burgern aus regionalen Zutaten hat sich der relativ kleine Steh-Imbiss längst vom Geheimtipp zum Kulttreff entwickelt. Nun denkt Burger-Meister Jan Schernau über eine Erweiterung nach: „In zwei oder drei Jahren könnte es eine weitere Filiale geben, dann auch mit Sitzplätzen.“ Wo sie entstehen soll, sei noch offen, aber auf jeden Fall werde das Delis Rostock treu bleiben und auch den Imbiss in der Kröpeliner Straße weiter betreiben.

Auch außerhalb der Innenstadt werden bald noch mehr Burger gebraten: Die Fast-Food-Kette Burger King will im Herbst ihre im Oktober abgebrannte Filiale in Brinckmannsdorf wieder eröffnen, wenn die Bauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen sind. Und die neue Filiale von Kentucky Fried Chicken in Bentwisch, wo neben Hähnchenteilen auch Burger angeboten werden sollen, steht möglicherweise ebenfalls kurz vor ihrer Eröffnung.

Fast-Food-Klassiker

100 Prozent Rindfleisch, Salz und Gewürze – mehr darf ein echter Hamburger-Bratling laut deutschem Lebensmittelrecht nicht enthalten. Es gibt aber inzwischen eine ganze Palette von Variationen des klassischen Hamburgers: mit Schwein oder Hähnchen, vegetarisch oder mit Speck, Käse, Chili, Spiegelei, Röstzwiebeln . .

. Benannt wurde der Hamburger wohl nach der Hansestadt Hamburg. Auf welchem Wege der Name nach Amerika kam, ist jedoch umstritten. Womöglich brachten ihn Auswanderer mit, die auf den Schiffen von Hamburg in die USA gerne Buletten mit Brot aßen.

Axel Büssem und André Wornowski

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