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Deutsche Bank legt Filialen zusammen

BAD DOBERAN/LÜTTEN KLEIN Deutsche Bank legt Filialen zusammen

Bankinstitut dünnt Netz aus / Kunden aus Bad Doberan müssen ab 2017 nach Lütten Klein / Enttäuschung in der Münsterstadt

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Die Filiale der Deutschen Bank am Bad Doberaner Markt.

Quelle: Renate Peter

Bad Doberan. Die Filiale der Deutschen Bank in Bad Doberan wird im nächsten Jahr schließen. Das Unternehmen legt Filialen zu größeren Standorten zusammen. Und leider ist auch Bad Doberan davon betroffen. Doberaner Kunden sollen danach ab dem nächsten Jahr in der Filiale in Rostock Lütten Klein betreut werden.

Immer weniger Men-

schen nutzen das Angebot der Filialen.“Christian Hotz,

Deutsche Bank

Bei ihren täglichen Bankgeschäften ändere sich für die Kunden jedoch nichts. Kontoverbindung, IBAN und BIC blieben unverändert, sagt Harald Eisenach, Sprecher der Regionalen Geschäftsleitung Ost, Deutsche Bank AG.

Für viele Kunden kein Trost. „Das ist schlecht“, so die Reaktion von Christa Ziemens aus Diedrichshagen. Sie und ihr Mann Hermann erfuhren gestern Mittag durch die OZ von der Schließung. „Wir sind bereits Kunden seit 1990“, sagt die Diedrichshägerin. Und mit online hätten es beide nicht so, geben sie zu. „Damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Hermann Ziemens. Die Diedrichshäger verstehen es auch nicht. Schließlich gebe es für die Filiale doch Kunden in einem größeren Umkreis. Hier würden immer Leute stehen, die Automaten immer genutzt werden, sagen sie.

Peer Kretzschmar aus Kühlungsborn ist seit 1997 Geschäftskunde der Deutschen Bank. „Schade, aber damit müssen wir leben“, sagt er. „Wir leben in einer digitalen Welt“, macht er auf das Online Banking aufmerksam.

„Wir werden unsere Kunden in Bad Doberan zeitgerecht und ausführlich informieren. Kurzfristig ändert sich für die Kunden aber nichts, da die Zusammenlegung mit der Filiale in Lütten Klein zu einer größeren Beratungseinheit erst 2017 erfolgen wird“, sagt Christian Hotz, Sprecher der Deutschen Bank.

Zum Hintergrund der Filialschließungen erklärt Hotz: „Wir freuen uns über jeden Kunden, der in eine unserer Filialen kommt. Richtig ist leider aber auch, dass immer weniger Menschen dieses Angebot nutzen und deswegen bauen wir alle Zugangskanäle aus, um unseren Kunden einen optimalen Service bieten zu können. So investieren wir zum Beispiel parallel sehr stark in unsere digitalen Angebote.“

Was aus den Mitarbeitern der Doberaner Filiale wird, darüber konnte Christian Hotz noch keine Auskunft geben. Derzeit laufe wegen der Filial-Zusammenlegungen im Unternehmen ein Stellenbesetzungsverfahren. Offen ist auch noch, ob aus der Doberaner Filiale womöglich eine Selbstbedienungszone wird.

Renate Peter

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