Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Dierkow freut sich aufs neue Stadtteil-Zentrum

Dierkow Dierkow freut sich aufs neue Stadtteil-Zentrum

Alle Parteien des Hauses sind bereits umgezogen / Trotz weniger Platz ist die Volkssolidarität zufrieden / Eröffnung ist am 20. Mai

Voriger Artikel
Nordic-Krise: Unternehmer fordern Hilfe von der Politik
Nächster Artikel
Museumsrestaurant eröffnet Saison

Steffen Ohm zeigt den Jugendtreff in seinem neuen Stadtteil- und Begegnungszentrum.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl

Dierkow. Mehr als ein Jahrzehnt voller Planungen, Kämpfe und Sorgen hat es gebraucht, doch nun steht das neue Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) in Dierkow. Auf etwas weniger, aber deutlich besser strukturiertem Raum müssen sich der Betreiber, die Volkssolidarität, und seine Partner nun einleben. Alle bekannten Angebote der Einrichtung laufen bereits, auch wenn die offizielle Eröffnung erst am 20. Mai stattfindet.

OZ-Bild

Alle Parteien des Hauses sind bereits umgezogen / Trotz weniger Platz ist die Volkssolidarität zufrieden / Eröffnung ist am 20. Mai

Zur Bildergalerie

Eröffnungsfeier am 20. Mai

45 000 Besucher hat das Stadtteil- und Begegnungszentrum jährlich.

1400 Quadratmeter groß ist der Neubau im Kurt-Schumacher-Ring 160.

2015 war im Januar die Grundsteinlegung für das neue Gebäude.

20. Mai: Ab 10 Uhr lädt das Begegnungszentrum zur großen Eröffnungsfeier ein.

„Es ist ein wohliges Gefühl, endlich in einem schönen, neuen Haus zu sitzen und die aufrichtige Freude zu sehen, mit der einem die Gäste, Kollegen und Partner hier begegnen“, sagt Steffen Ohm, Chef des Zentrums. Er selbst sei erst seit 2009 in der Einrichtung, aber schon seit dem ersten Tag sei der Neubau ein immer präsentes Thema gewesen. Tatsächlich habe es bereits 2004 die ersten Planungen gegeben, erinnert sich Martin Lau, Vorsitzender des Ortsbeirats Dierkow-Neu. „Seit ich dabei bin, ist eigentlich selten eine Sitzung vergangen, in der das Thema nicht angesprochen wurde. Einige haben mit den Jahren auch die Hoffnung verloren, dass es jemals klappt“, sagt Lau. Umso erfreulicher sei es nun, dass das SBZ fertig und bereits im Betrieb sei. „Am Dienstag hatten wir unsere erste Sitzung im neuen Gebäude und konnten uns umschauen. Es ist wirklich toll geworden.“

Das finden laut Ohm auch die altbekannten und neuen Gäste des Stadtteilzentrums. „Schon Wochen, bevor wir aufgemacht haben, wurden sich an den Scheiben die Nasen platt gedrückt.“ Als dann die Türen in den Osterferien zum ersten Mal für die Besucher geöffnet wurden, sei der Andrang groß gewesen. „Wir sind förmlich überrannt worden. Die Kolleginnen im Jugendtreff hatte viel zu tun“, erinnert sich Ohm.

Eben jener Jugendtreff wird in den kommenden Monaten erst so richtig wohnlich werden. Auch wenn kunterbunte Möbel, ein Tresen und Spiele bereits stehen, sind die Wände noch kahl und weiß. „Das haben wir bewusst so gelassen“, berichtet Ohm. Bei der Gestaltung dürften sich die Jugendlichen einbringen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Auch wenn die Räumlichkeiten im neuen SBZ kleiner ausfallen, als noch am vorigen Standort, sind Ohm und seine Kollegen mit dem eingeschossigen Aufbau sehr zufrieden. „Es sind jetzt alle auf einer Etage, die Kommunikationswege sind kürzer und wir sehen uns viel öfter“, erklärt Stadtteilmanager Christian Hanke. Zudem seien die meisten Räume mit einem Zugang zur großzügigen Grünfläche hinter dem Haus ausgestattet. „Bei schönem Wetter ist es dann egal, dass drinnen weniger Platz ist als vorher.“

Neben dem Jugendtreff befinden sich im neuen Begegnungszentrum auch das bekannte Bürgercafé, Sport- und Kreativräume, in denen verschiedene Kurse für Alt und Jung stattfinden, die Büros des Kinderschutzbundes und der Sozialpädagogischen Familienhilfe, das Stadtteilbüro, eine Ausgabestelle der Tafel, die Kleiderkammer und einige Multifunktions- und Seminarräume. „Außerdem war ein wichtiger Punkt, den wir uns für das neue Haus gewünscht haben, ein großer Versammlungsraum“, berichtet Ohm. Darin hatten am vergangenen Mittwoch sogar mehr als 60 Frauen beim Kaffee- Klatsch der Dierkower Ortsgruppe Platz, sagt er.

Von Nele Reiber

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
BENTWISCH

Bis zum Oktober will Bentwisch den Neubau der Straße im Ortsteil Klein Bartelsdorf beendet haben.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Wirtschaft

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

DCX-Bild
Feierliche Immatrikulation an der Universität Rostock

Rund 3100 Studenten wurden am Freitag in Rostock neu immatrikuliert. Die Universität begrüßte die Neulinge in diesem Wintersemester mit einer Feier, bei der Bildungsministerin Birgit Hesse einen Festvortrag zur Bedeutung von Bildung hielt.