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Drei Brüder führen Familienbetrieb fort

MÖNCHHAGEN Drei Brüder führen Familienbetrieb fort

Göllnitz Umwelttechnik ist auf vielen Baustellen im Einsatz / Ihr Geschäft ist die Bausicherheit

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Bauarbeiten auf der Holzhalbinsel in Rostock: Auch dort war Göllnitz Umwelttechnik engagiert.

Quelle: privat

Mönchhagen. Wenn Baugrund vorbereitet werden muss, dann sind sie da: die Männer von Umwelttechnik Göllnitz aus Mönchhagen. „Beispielsweise da, wo es eng wird“, sagt Geschäftsführer Alf Göllnitz, „müssen Baugruben gesichert werden.“ In Ballungsräumen wie Hamburg sind sie etwa unterwegs, setzen Trägerbohlenwände beim Bau von Autobahnbrücken, machen dort, wo es notwendig ist, Grundwasserabsenkungen und sorgen dafür, dass der Baugrund — wo er nicht den Anforderungen entspricht — ausgetauscht wird. „Im Einsatz sind wir auch gewesen, als das Aidagebäude entstand“, sagt Göllnitz, „und bei Hotelbauten in Kühlungsborn“.

Göllnitz Umwelttechnik ist ein Familienbetrieb — im wahrsten Sinne des Wortes. „Wir sind drei Brüder und jeder von uns ist auch Geschäftsführer“, sagt Alf Göllnitz. „Schon zu DDR-Zeiten hatten meine Eltern ein Tiefbauunternehmen“, erzählt der 45-Jährige. Nach der Wende reisten sie nach Westdeutschland und kehrten 1992 zurück — und ab dann bauten Eckhard und Herta Göllnitz in Mönchhagen einen neuen Betrieb auf.

„Über die Jahre ist er gewachsen und größer geworden“, sagt Alf Göllnitz, der innerhalb der Geschäftsführung für die Leitung des Mönchhäger Büros und für die Bauleitung im Osten zuständig ist, sein Bruder Olaf kümmert sich um die Bereiche Hamburg, Hannover und Bremen, der dritte aus dem Trio, Tom, kümmert sich um Baustellen in Berlin und ist für die gesamte Technik der Umwelttechnik Göllnitz verantwortlich. „Wir Söhne sind eingestiegen, als aus dem Einzelunternehmen im Jahre 1999 eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung wurde“, erzählt Alf Göllnitz, aber Vater und Mutter arbeiten auch noch in dem Betrieb mit, „und wir drei Brüder sind keine reinen Geschäftsführer, sondern auch alle drei Bauleiter“.

Insgesamt beschäftigt Göllnitz Umwelttechnik 41 Mitarbeiter. Die Hauptrolle dabei spielen die Männer aus den verschiedenen Baustellen. „Das sind alles Experten“, sagt Alf Göllnitz, sie kennen sich mit der Technik aus, gehen mit schweren Lasten um und haben es mit Wasser zu tun.“ Und da arbeiten sie jeden Tag auch mit einem Risiko. „Man muss mit allen Sinnen auf der Baustelle sein“, sagt Alf Göllnitz, „Strom und Gasleitungen können immer auftauchen und den Blick soll man immer auf die Last haben“, sagt Alf Göllnitz, der das Fach von Grund auf gelernt hat.

Deswegen gibt es auf den Baustellen Teams — „das sind zwei oder drei Mann“ — die eingespielt zusammenarbeiten. Diese Teams, und damit seine Leute, will Familie Göllnitz lange halten. „Viele sind schon fünf, zehn oder zwanzig Jahre bei uns“, sagt Alf Göllnitz, „und wir tun viel, um sie an uns zu binden.“ Leicht sei es nicht, Beschäftigte zu finden, die gern die Woche über unterwegs sind.

„Deswegen fördern und schulen wir unsere jungen Leute in unserem Betrieb, so gut wie wir das können“, sagt Alf Göllnitz, „und halten als Familienbetrieb auch persönlichen Kontakt.“

Maschinen für Experten

Einen großen Maschinenpark muss die Firma Göllnitz Umwelttechnik vorhalten, um ihre Aufträge ausführen zu können. Dazu gehören sieben Kettengeräte, die zwischen 30 und 60 Tonnen wiegen und verschiedene Spezialtätigkeiten ausführen können. Diese Geräte kosten zwischen 800000 und einer Million Euro. Teils sind sie neu, teils gebraucht gekauft worden. Weiter drei Mobilbagger, die flexibler eingesetzt werden können. Außerdem verfügt das Unternehmen über fünf Radlader und fünf Lastwagen.

Von Michael Schißler

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