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Dummerstorfer entwickeln Logistikzentrum Ostsee

REEZ Dummerstorfer entwickeln Logistikzentrum Ostsee

Der erste Bauabschnitt des Gewerbeparks Autobahnkreuz Rostock wird nun in Angriff genommen / Planungen sind angelaufen / Drei Betriebe zeigen Interesse

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Damit tragen nun fünf Jahre Arbeit ihre ersten Früchte.“ Axel Wiechmann, Bürgermeister

Reez. Die Gemeinde Dummerstorf beginnt damit, den für die Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommerns wichtigen Gewerbestandort „Industrie- und Gewerbepark Autobahnkreuz Rostock“ umzusetzen. Die Gemeindevertreter billigten in ihrer Sitzung am Dienstag in Reez den Vorentwurf für den Bebauungsplan „Gewerbe- und Logistikzentrum Ostsee“, der jetzt von der Verwaltung vorangetrieben werden soll.

„Diese Fläche ist 15 Hektar groß“, erläuterte dazu Bürgermeister Axel Wiechmann im Nachgang zu der Sitzung. Er freute sich darüber, dass es nun für dieses Zentrum konkrete Schritte und auch schon potenzielle Investoren gibt, „damit hat sich jetzt für die Gemeinde die etwa fünf Jahre währende Arbeit gelohnt“.

Einer der Interessenten ist der Logistiker der Discountkette Norma. „Er will hier ein Zentrallager errichten“, erzählte Wiechmann. Zudem habe ein zweiter, in Dänemark beheimateter Logistikbetrieb Interesse an einer Fläche. „Weiter führen wir auch Gespräche mit einem regionalen Tankstellenunternehmen, das sich bei uns ansiedeln will“, sagte der Bürgermeister, der vorerst die Namen dieser Unternehmen noch nicht nennen kann.

Die Flächen, die nun beplant werden sollen, befinden sich noch im Besitz des Landes Mecklenburg-Vorpommern, „wir werden sie aber erwerben und dann für den Gewerbepark entwickeln“, so Wiechmann. Diese Flächen in Autobahnnähe sind für Betriebe „sehr interessant“. Im Rahmen dieses ersten Bebauungsplanes müsse man die Weichen so stellen, dass man im Anschluss die restlichen Flächen – mit einer Gesamtgröße von 120 Hektar – problemlos erschließen könne. „Der Schwerpunkt ist dabei gesetzt: Die Verkehrsbelastung für die Dummerstorfer darf nicht höher werden“, betonte er.

Gedacht wird im Moment auch daran, eventuell eine Entlastung oder Umgehungsstraße für die Landesstraße 191 zu bauen. So schilderte es zumindest Planer Lars Fricke, der den Vorentwurf während der Gemeindevertretersitzung vorstellte. „Der Verkehr soll gleich in das Gewerbegebiet gelenkt werden.“ Im östlichen Bereich werde nach den jetzigen Überlegungen ein Regenrückhaltebecken entstehen.

„Diese Planungen entwickeln sich wöchentlich weiter“, sagte Wiechmann gestern. Die Planungen könnten es dann auch ermöglichen, dass man das Gelände des alten Trockenwerkes – mittlerweile ist die Ruine dort beseitigt – anders nutzen könne. Es hatte Überlegungen gegeben, dort die Tankstelle anzusiedeln.

„Wir haben eine Bauhöhe von 14 Metern für die Gebäude im Logistikzentrum festgelegt“, erzählte Wiechmann. „Damit haben sie dann in gewisser Weise direkt an der Autobahn eine Leuchtturmfunktion.“

Der Verwaltungschef hofft darauf, dass diesen Leuchtturm viele Unternehmen sehen.

Michael Schißler

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