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Elf Tourismus-Akteure unter einem Dach

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Elf Tourismus-Akteure unter einem Dach

Internationales Haus des Tourismus in Rostock eröffnet / Urlaubsbranche in einem Gebäude – bundesweit einmalig / 30 Millionen Übernachtungen im Land angepeilt

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Cornelia Hass vom Verein Landtourismus, Silvia Möhring und Johannes Volkmar vom Tourismusverband (v.l.) freuen sich auf der Dachterrasse über den guten Ausblick und die produktive Nachbarschaft im Internationalen Haus des Tourismus. Fotos (4): Thomas Ulrich

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Kurze Wege, Erfahrungsaustausch auf dem Flur oder schon im Lift, Projektberatung beim Kaffee auf der Dachterrasse – das sind die Vorteile, die alle Mieter des gestern offiziell eröffneten Internationalen Hauses des Tourismus sofort aufzählen. Seit Ende März sind die touristischen Akteure Mecklenburg-Vorpommerns in ihre Büros an der neuen Adresse Konrad-Zuse-Straße 2 gezogen. Inzwischen wird in der neuen Schaltzentrale in fünf Etagen auf 2600 Quadratmetern Fläche fleißig gearbeitet, denn für die Urlaubsbranche ist Hochsaison.

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Internationales Haus des Tourismus in Rostock eröffnet / Urlaubsbranche in einem Gebäude – bundesweit einmalig / 30 Millionen Übernachtungen im Land angepeilt

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„30 Millionen Übernachtungen peilen wir in diesem Jahr an“, sagt Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes. Nach dem Rekordergebnis von 29,5 Millionen Übernachtungen im Vorjahr stünden die Zeichen gut. „Wir stellen seit Jahresbeginn eine verstärkte Nachfrage fest. Aus Österreich beispielsweise, da zeigt sich, dass sich unsere Bemühungen auf dem dortigen Markt auszahlen“, so Fischer. Aber auch in Italien und beim Nachbarn Polen steckten noch Entwicklungspotenziale für die Branche in MV.

„Von der Schmiede der Neptunwerft zur Schmiede des Tourismus“, sagt Jürgen Seidel, Präsident des Landestourismusverbandes, der Eigentümer des neuen Gebäudes auf dem Neptungelände ist. Die Bündelung der touristischen Kompetenzen an einem Ort sei bundesweit einmalig. „Wir wollen daraus einen Wettbewerbsvorteil ziehen“, so Seidel. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) nennt es ein „Alleinstellungsmerkmal“. „Das Haus bietet sehr gute Voraussetzungen, die Wettbewerbsfähigkeit im Reisemarkt zu festigen“, betont Glawe.

Neben dem Tourismusverband sind der bislang in Graal-Müritz ansässige Bäderverband, der aus Schwerin zugezogene Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), die Dehoga Service GmbH, Deutsches Jugendherbergswerk MV, Verband für Camping- und Wohnmobiltourismus, der Verein Landurlaub und der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder aus Nienhagen nun im Haus vertreten. Hinzu gesellen sich die Nordostdeutsche Fremdenverkehrs- und Marketing GmbH als Service-Zentrale des Tourismusverbandes, eine Koordinationsstelle für Gesundheitstourismus im Land sowie bald auch das Büro für den strategischen Ausbau von touristischen Kooperationen im Ostseeraum. 90 Arbeitplätze wurden eingerichtet.

„Kurze Dienstwege sind jetzt gelebte Praxis“, sagt Dehoga-Chef Matthias Dettmann, der froh ist, dass sein Verband nun „ein Stück weit in die Mitte des Landes gerückt ist“. Auch Cornelia Hass, Geschäftsführerin von Landurlaub, lobt „die wunderbare Arbeitsatmosphäre im lichtdurchfluteten, modernen Haus“, in der es Spaß mache mit den Touristiker-Kollegen zusammenzuarbeiten. Nämlich „Face to Face“, wie es Jürgen Seidel beschrieb, und nicht mehr umständlich über Telefon, Mailverkehr oder lange Anfahrtswege. 6,3 Millionen Euro wurden verbaut, 5,8 Millionen davon hat das Land getragen. In nur zwei Jahren wurde das Haus fertiggestellt.

Doris Kesselring

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