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Genossenschaften investieren Millionen in neue Wohnungen

Rostock Genossenschaften investieren Millionen in neue Wohnungen

In Rostock wurde am Freitag ein Richtfest für ein neues Stadthaus der WG Warnow gefeiert. Es ist nur eines von vielen Millionen-Projekten, die bei den Wohnungsgenossenschaften der Hansestadt in Arbeit sind.

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Richtfest am Patriotischen Weg: Dort baut die WG Warnow fünf neue Wohnungen. Beim Festakt im vierten Stockwerk waren Dirk Aulerich (v. l.), Senator Holger Matthäus, Thomas Paulus und Ralf Mielke (WG Warnow) und Aufsichtsrat Werner Stopperka dabei.

Quelle: Andreas Meyer

Rostock. Die Wohnungsgenossenschaften in der Hansestadt sind auf Wachstumskurs - und wollen ihren Beitrag leisten, um die Wohnungsnot in Rostock zu bekämpfen. Der beste Beweis: Am Freitag wurde am Patriotischen Weg Richtfest für fünf Wohnungen der WG Warnow gefeiert. Doch das ist nur eines von vielen Projekten.

„Wir investieren derzeit bis zu zehn Millionen Euro pro Jahr in Neubauten“, sagt Vorstandschef Hagen Hildebrandt. Jahr für Jahr will er rund 50 neue Wohnungen bauen. Zum Beispiel auch in Warnemünde: „Dort haben wir gerade die Baugenehmigung für 15 Wohneinheiten an der Richard-Wagner-Straße erhalten“, verrät Prokurist Paulus. Am Heinrich-Heine-Platz in Dierkow plant die WG Warnow Einfamilien- und auch Doppelhäuser.Zusammen rund 28 Wohnungen.

Die WG Union will in den kommenden Jahren sogar bis zu 500 Wohnungen bauen - einen Teil davon in einem 40-Millionen-Euro-Hochhaus in Lütten Klein. Die WG Marienehe baut 110 Wohnungen auf dem ehemaligen Werftgelände direkt am Stadthafen. Dass die Wohnungsgenossenschaften so viel Geld in die Hand nehmen – ja, das sei nötig: „Wir haben praktisch keinen Leerstand mehr, brauchen dringend die Neubauten“, so Ina Liebing, Vorstand der WG Neptun. Ihr größtes Vorhaben: „Im Petriviertel wollen wir 70 Wohneinheiten bauen. Das kostet einen zweistelligen Millionen-Betrag“

Andreas Meyer

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