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Globus für Engagement bei Ausbildung ausgezeichnet

ROGGENTIN Globus für Engagement bei Ausbildung ausgezeichnet

Der Globus-Markt in Roggentin hat bei dem bundesweiten Wettbewerb in der Lebensmittelbranche „Ausbilder des Jahres“ den dritten Platz belegt.

Roggentin. Der Globus-Markt in Roggentin hat bei dem bundesweiten Wettbewerb in der Lebensmittelbranche „Ausbilder des Jahres“ den dritten Platz belegt. Ausgeschrieben wurde dieser Wettbewerb von der Zeitschrift „Lebensmittelpraxis“. „Das ist im Hinblick auf die Ausbildung der wichtigste Preis in unserem Bereich“, sagte gestern Frank Meißler, Chef des Globusmarktes. Gleichzeitig verwies er darauf, dass dieser Preis vor allem von den Belegschaftsmitgliedern errungen wurde, die mit Ausbildung der jungen Menschen im Betrieb betraut sind.

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Der Globus-Markt in Roggentin hat bei dem bundesweiten Wettbewerb in der Lebensmittelbranche „Ausbilder des Jahres“ den dritten Platz belegt.

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Bedeutsam für die Auszeichnung seien unter anderem das Engagement und die Ideen, die man in die Ausbildung stecke.

Durchaus nicht selbstverständlich, so Meißler, sei es, dass die Lehrlinge in einem Auswahlverfahren ausgesucht werden wie im Roggentiner Globusmarkt. Aber genau darauf setzt Personalchefin Aenne Holtz: „Aus den Schulnoten können wir nicht viel ersehen.“ Deswegen seien Gruppenarbeiten sinnvoller – hier erkenne man den Menschen besser als bei einem Vorstellungsgespräch. Der Lehrling müsse den Willen zum Lernen mitbringen, müsse ebenso motiviert sein und Freude am Umgang mit Kunden haben – „im Idealfall ist er auch ein Globus Fan“. Das aber könne man nur in einem Auswahlverfahren erkennen.

Doch nicht nur der Einstieg ins Lebensmittelgeschäft ist bei Globus anders als bei anderen Betrieben. „Man muss den jungen Menschen auch mit seiner Lebenserfahrung begegnen“, sagt Jana Itzeck, Betriebsrätin und gleichzeitig Aus- und Weiterbildungsbeauftragte. Und meint damit, die Erfahrungen, die man mit seinen Kindern gesammelt hat, auch auf die Ausbildung anzuwenden. „Man muss sich in die Menschen hineinversetzen können.“ Wenn sich die Lehrlinge von einem Schultag auf einen Arbeitstag umstellen müssten, sei das nicht immer leicht und sie brauchten dann Aufmunterung.

Frank Meißler bringt das nun ausgezeichnete Engagement des Marktes so auf den Punkt: „Wir fordern unsere Auszubildenden, aber stellen uns auch auf jeden individuell ein.“ Dies gelte beispielsweise auch für den Nachhilfeunterricht, für den eine pensionierte Berufsschullehrerin eingestellt worden ist. Angesichts des Bewerbermangels weiß Meißler den Ausbildungserfolg seiner Mannschaft zu schätzen.

msc

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