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Groß-Biestow: Experten wollen nichts überstürzen

Rostock Groß-Biestow: Experten wollen nichts überstürzen

Die Immobilienbranche warnt vor übereilten Schrittten. Rostocker Wohnungsunternehmen halten sich zurück. Mieterverein gibt Hinweise, wie so ein Mammut-Projekt Rostock entlasten könne.

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Im Süden Biestows könnte innerhalb von zehn Jahren ein neuer Stadtteil Rostocks entstehen mit Platz für rund 13 000 Einwohner.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Löst der geplante Stadtteil Groß-Biestow Rostocks Wohnproblem? Das zumindest erhofft sich die Stadtverwaltung von dem Mammut-Projekt. Innerhalb von zehn Jahren soll nach OZ-Informationen im Süden der Stadt Platz für rund 13 000 Einwohner geschaffen werden. Experten betrachten den Vorschlag allerdings noch skeptisch.

Ob ein Groß-Biestow die Wohnraumsituation entspannen könne, sei stark von der Umsetzung abhängig, ergänzt Kai-Uwe Glause, Geschäftsführer des Mietervereins Rostock. „Jede Wohnung, die geschaffen wird, ist prinzipiell willkommen.“ Doch die Rahmenbedingungen müssten stimmen. „Es ist wichtig, dass es dort auch Wohnungen zur Miete gibt und das zu bezahlbaren Preisen“, betont Glause.

Die Wohnungsgenossenschaften halten sich bislang zurück. Andreas Lübcke von der WG Schiffahrt-Hafen habe sich kaum Gedanken zu dem Thema gemacht. „Ich kenne die Pläne nicht, aber wenn es viele Eigenheime gibt, kann das kaum zur Entlastung beitragen“, überlegt Lübcke und betont, dass die WG nicht in das Projekt eingebunden sei. „Sollte es dazu kommen, dass dort Grundstücke ausgeschrieben werden, stehen wir dem jedoch offen gegenüber“, sagt der Vorstand für den technischen Bereich.

Johanna Hegermann

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