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Grüne Energie: Stadtwerke planen Mega-Warmwasser-Speicher

Rostock Grüne Energie: Stadtwerke planen Mega-Warmwasser-Speicher

Die Stadtwerke Rostock AG will sich Schritt für Schritt von fossilen Brennstoffen verabschieden. Der erste Schritt: Der stadteigene Energie-Versorger will aus Windkraft Fernwärme machen. Dafür soll ein 60 Meter hoher Neubau her.

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In Rostock-Schmarl produzieren die Stadtwerke bisher in ihrem eigenen Kraftwerk Strom und Wärme aus Erdgas. Schritt für Schritt soll nun auf saubere Energien umgestellt werden.

Quelle: Hartmut Klonowski

Rostock. Rostocks Fernwärme soll „grüner“ werden – und dafür planen die Stadtwerke ein Millionen-Projekt: Der Energieversorger will in Zukunft nicht nur Gas, sondern überschüssigen Wind- und Sonnenstrom nutzen, um damit Wärme für rund 6000 Kunden in der Hansestadt und im Umland zu erzeugen. Doch dafür müssen die Stadtwerke kräftig investieren: Für das „grüne“ Warmwasser soll in Marienehe ein gigantischer, bis zu 60 Meter hoher Speicher entstehen. „Unsere Fachleute erarbeiten gerade die konkreten Pläne für das Projekt“, sagt Stadtwerke-Vorstand Oliver Brünnich. Und: „Der Speicher ist nur ein Baustein von vielen auf dem Weg zu mehr klimafreundlicher Energie für Rostock.“

„Power to heat“ – zu deutsch: Strom zu Wärme – nennt sich die Idee, die Brünnich und seine Vorstandskollegin Ute Römer intern vorantreiben. „Die gesamte Branche steht vor der Frage, was wir mit dem Windstrom machen, den wir im Norden nicht los werden“, sagt Brünnich. In Rostock soll das so aussehen: Statt Windräder oder Solar- Anlage vom Netz zu nehmen, wollen die Stadtwerke den Strom nutzen. „Wir bauen quasi einen riesigen Tauchsieder. Mit dem erhitzen wir Wasser, das wird dann gespeichert und bei Bedarf in das Fernwärmenetz abgegeben“, erklärt Brünnich. „Der Speicher soll so groß sein, dass wir ganz Rostock zwei Tage lang komplett mit Wärme aus dem Tank versorgen können.“

Andreas Meyer

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