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Händler am Bauernteich: Nun kommt der Wochenmarkt

DUMMERSTORF Händler am Bauernteich: Nun kommt der Wochenmarkt

Im Nahversorgungszentrum schaffen die Dummerstorfer sich eine Fläche für Handel, Begegnungen und/oder einfach nur zum Ausruhen

Dummerstorf. Für einen Wochenmarkt mit einem Frischeangebot kann sich Birgit Tietze durchaus erwärmen. „Ich wohne in Bandelstorf und fahre regelmäßig mit dem Fahrrad nach Dummerstorf zum Einkaufen. Wenn ich hier auch frische Dinge bekomme, ist mir das schon recht“, fügt sie hinzu. Geht es nach den Wünschen der Gemeindevertretung, soll das demnächst möglich sein.

 

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Im Versorgungszentrum soll eine Marktfläche entstehen.

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Wenn ein solcher Wochenmarkt kommt, dann finde ich das gut. Jetzt fahre ich immer mit dem Fahrrad nach Rostock.“Birgit Tietze, Bandelstorf

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Es ist ganz gut, wenn hier regelmäßig frische Sachen angeboten werden. Für mich ist das bequem, weil ich hier arbeite.“Doreen Wienke, Kessin

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Im Versorgungszentrum soll eine Marktfläche entstehen.

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Wenn ein solcher Wochenmarkt kommt, dann finde ich das gut. Jetzt fahre ich immer mit dem Fahrrad nach Rostock.“Birgit Tietze, Bandelstorf

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„Der Wochenmarkt am Bauernteich — das ist jetzt noch das i-Tüpfelchen“, sagt Axel Wiechmann, Bürgermeister in Dummerstorf. Gebaut werden soll Ende Juni. „Gedacht ist die Fläche, die am Bauernteich entsteht, einerseits für die mobilen Händler, die nach Dummerstorf kommen, andererseits aber auch für alle, die Obst und Gemüse oder die Eier der eigenen Hühner anbieten wollen“, sagt der Verwaltungschef, der sich durchaus noch mehr Anbieter im neu geschaffenen Versorgungszentrum der Gemeinde vorstellen kann.

„Wir denken schon, dass sich da einiges an Leben entwickeln wird“, fügt er hinzu. „Wir wollen, dass dort auch Begegnungen stattfinden, entsprechend wird der Bereich mit Bänken ausgerüstet werden.

„Dabei gibt es sogar ein Novum“, sagt Wiechmann, „es wird eine Rollator-Bank aufgestellt, sie ermöglicht es Rollatorbenutzern, sich im Kreise der Gesprächspartner aufzuhalten und nicht nur davor zu stehen“.

Kosten wird der kleine Wochenmarkt insgesamt 68000 Euro — 8800 davon kommen aus der Kasse der Gemeinde. „Wir erhalten dafür Mittel der Europäischen Union“, sagt Wiechmann. In der Vergangenheit hat die Gemeinde bereits Geld aus der Bodenordnung und der Dorferneuerung bekommen, das auch in das Nahversorgungzentrum geflossen ist. „Das hat sich wie ein Mosaik nach und nach zusammengesetzt“, so der Bürgermeister. „Wir konnten zunächst den Supermarkt dort ansiedeln, später kam das Getränkeland hinzu.“ Auch dem Inhaber eines Imbissstandes konnte geholfen werden, nachdem sein früherer Betrieb ein Raub der Flammen geworden war. Die Apotheke und die Sparkasse waren am Schmiedeweg vertreten, die Volksbank ist dort neu hinzugekommen.

Doch nicht allein die Händler und Dienstleister machen das neue Zentrum aus. „Wir haben da auch das von privater Hand renovierte Gutshaus“, sagt Wiechmann. „Das trägt ebenso zur Atmosphäre bei wie der Gutspark, den wir als Gemeinde saniert und dessen Teiche wir ausgebaggert haben.“

Nun geht es noch um die Nutzung der Fläche, auf der bislang noch die Ruine des Trockenwerkes stand. „Da gibt es allerhand Gerüchte in der Gemeinde“, sagt Wiechmann, „ich kann aber im Moment nichts anderes sagen, als dass wir mit verschiedenen Interessenten in Verhandlungen sind. Entschieden ist noch gar nichts“. Das bedauert vor allem der Bürgermeister. Wenn es nach ihm geht, sollte sich nach Möglichkeit eine Tankstelle auf der Fläche ansiedeln und dazu noch ein Drogeriemarkt — „in diesen Branchen haben wir gar nichts in Dummerstorf“. Aber erst einmal ist es gut, dass die Ruine weg ist:

„Das hat schon einmal das Ortsbild verbessert.“

Ideen für Silo gesucht

Das Silo der ehemaligen Gutsanlage ist eines der bestimmenden Gebäude im Bereich des neuen Zentrums der Gemeinde Dummerstorf. Das Bauwerk befindet sich im Besitz der Dummerstorfer Wohnungsgesellschaft. Dort macht man sich jetzt Gedanken darüber, wie das Bauwerk genutzt werden kann. Dazu sind der Gemeinde und der Wohnungsgesellschaft alle Vorschläge willkommen. Von Wohnen bis zum Gewerbe oder auch künstlerische Nutzung können sich die Dummerstorfer vorstellen.

Von Michael Schißler

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