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Hafen und Tourismus-Branche: Beltquerung gefährdet Wachstum

Rostock/Kopenhagen Hafen und Tourismus-Branche: Beltquerung gefährdet Wachstum

Tourismus-Branche und vor allem der Hafen der Hansestadt machen Front gegen den geplanten Bau eines Tunnels zwischen Fehmarn und der dänischen Insel Lolland. Die feste Beltquerung könnte zu einem Einbrüchen bis zu 50 Prozent im Fährgeschäft führen.

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Diese Röhren gefährden Rostocks Hafen: So stellen sich die dänischer Planer die Einfahrten in den Fehmarnbelt-Tunnel vor.

Quelle: Femern A/s

Rostock/Kopenhagen. Das größte Bauprojekt der Geschichte Nordeuropas soll Tausende neue Jobs bringen - nur nicht in Rostock: In der Hansestadt dürfte der Bau der festen Beltquerung zwischen Deutschland und Dänemark sogar Hunderte Arbeitsplätze vernichten. Davon gehen jedenfalls Verkehrsforscher, die Industrie- und Handelskammer sowie die Hafen-Entwicklungsgesellschaft Hero aus.

Damit der Tunnel sich lohnt, wollen die dänischen Betreiber Fahrgäste von anderen Routen abwerben.  im Fährgeschäft drohen dem Seehafen dramatische Einbrüche: „Auf der Route Rostock - Gedser würden wir 60 Prozent der Passagiere und Autos verlieren“, so Gernot Tesch, Geschäftsführer der Hero. „Aber auch die Trelleborg-Verbindung nach Südschweden wären betroffen. Da würden wir mehr als ein Drittel verlieren.“ Unter dem Strich bliebe ein Verlust von rund 50 Prozent - von zusammen knapp einer Million Passagieren im Jahr. „Für die Fähr-Reedereien stellt sich da die Existenzfrage.“

Statt gegen den Tunnel zu kämpfen, will die Hero eine Alternative schaffen: „Wir wollen die Fähr-Verbindung nach Dänemark sogar noch ausbauen.“ Ab Jahresende bedient Scandlines die Linie mit zwei neuen, großen Fähren. Im Zwei-Stunden-Takt. „Wir wollen in Zukunft jede Stunde eine Abfahrt nach Gedser anbieten. Mit insgesamt vier Fähren.“ Konkurrenz für die Querung.

Andreas Meyer

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