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Hallen-Ruine aus 60er Jahre verschwindet

KRITZMOW Hallen-Ruine aus 60er Jahre verschwindet

Die Bauruine auf dem Kritzmower Schulgelände verschwindet. Seit Wochenbeginn sind Arbeiter damit beschäftigt, das alte Bauwerk abzureißen. Die Turnhalle hat hier schon seit den 1960er Jahren gestanden.

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Die Kosten für eine Sanierung wären zu hoch gewesen. Die Gemeinde lässt diese Halle deshalb abreißen.

Quelle: Jens Wagner

Kritzmow. Die Bauruine auf dem Kritzmower Schulgelände verschwindet. Seit Wochenbeginn sind Arbeiter damit beschäftigt, das alte Bauwerk abzureißen. Die Turnhalle hat hier schon seit den 1960er Jahren gestanden. Doch nach mehr als 40 Jahren häuften sich die Mängel. Das Dach war undicht, und in dem Gebäude gab es defekte Wasserleitungen und kalte Heizungen. Für knapp 1,6 Millionen Euro wurde eine neue Sporthalle gebaut, die im vergangenen Jahr eingeweiht wurde.

„Aufgrund des Alters und des Bauzustandes der alten Halle war ein Schadstoffgutachten erstellt worden“, erklärt Hildegard Schulz, Leitende Verwaltungsbeamtin beim Amt Warnow-West. Nach diesem Gutachten durch die Firma HCH-Umwelt aus Schwerin folgt nun der Abriss. Von außen ist noch nicht viel von den Arbeiten zu erkennen. „Der Abriss wird von innen nach außen vorgenommen über Personen- und Materialschleusen sowie Filteranlagen“, sagt sie. Im Anschluss erfolgt der Rückbau des Daches und danach werden Außenwände, Stahlkonstruktion und Fundament beseitigt. Danach haben die knapp 200 Grundschüler mehr Platz. „Die gewonnene Fläche soll als Grünfläche mit Rasensaat angelegt werden und der Schule als Freifläche zur Verfügung stehen“, berichtet Hildegard Schulz.

Die Arbeiten sollen bis 13. Mai andauern, so der Plan. Das Amt informiert, dass der Baustellenbereich um die Sporthalle bis zum Abschluss der Arbeiten abgesperrt sein wird. In dieser Zeit könne es zudem zu Einschränkungen im Zufahrt- und Zugangsbereich der Kindertagesstätte „Schwalbennest“ und zum Hort im Schulweg 1g kommen, teilt das Amt mit.

Der Fußweg zwischen Schule und Kindergarten ist bis zum Abschluss nicht möglich. Als Ersatz steht eine Verbindung vom Schulgelände zum Hort über den angrenzenden Sportplatz zur Verfügung, heißt es.

Als Ersatz wurde für die Grundschüler eine neue Halle auf dem Schulhof gebaut. Möglich war der Neubau nur, weil das Land tatkräftig unter die Arme griff. Von den insgesamt 1,6 Millionen Euro übernahm es 700 000 Euro.

Bereits vor drei Jahren gab es 260 000 Euro aus EU-Mitteln für den Sportstättenbau. Die restliche Summe haben die Gemeinden Kritzmow (480000 Euro) und Stäbelow (187000 Euro) unter sich aufgeteilt — gemessen am Verhältnis der Schüler, die aus jeder Gemeinde kommen. Innerhalb von elf Monaten Bauzeit ist die Halle entstanden.

Von Mathias Otto

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