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Handel mit Skandinavien wächst: Seehafen setzt auf die Bahn

Rostock Handel mit Skandinavien wächst: Seehafen setzt auf die Bahn

Rostock will seine Position als größter deutscher Ostseehafen behaupten und setzt dabei auf die Schienen: Die Hafen-Gesellschaft Hero und die Bahn vereinbaren eine langfristige Kooperation. Hafen-Chef fordert vom Bund einen Ausbau des Schienennetzes.

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Das „Baltic Sea Gate“: Jedes Jahr kommen 1300 Züge aus ganz Europa an - mit Waren für Skandinavien und Russland.

Quelle: Rostock Port/nordlicht

Rostock. Der Rostocker Hafen und der Logistik-Riese DB Schenker setzen auf Wachstum: Die Bahn-Tochter und die Hafenentwicklungsgesellschaft der Hansestadt wollen Rostock weiter zum Drehkreuz des Handels zwischen Skandinavien, Russland und Südeuropas ausbauen. Doch dafür brauchen die Partner die Hilfe des Bundes.

2014 habe der Bund bereits die Bahnstrecke zwischen der Hansestadt und der Hauptstadt ausgebaut. „Aber das reicht nicht“, sagt Hafen-Geschäftsführer Gernot Tesch. Die Waren, die von Rostock aus in den Ostsee-Raum gehen, kommen aus Mittel- und Südeuropa: Deshalb müssten die Strecken auch gen Süden ausgebaut werden – nach Dresden und in die Nachbarstaaten. Und: Auch in Rostock muss gebaut werden. Auf dem Abschnitt zwischen Kavelstorf und dem Hafen gelten für schwere Güterzüge bisher Tempo-Limits. „Ein Ausbau wäre ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für uns – vor allem im Massengutgeschäft“, so Tesch.

Der Hafen und DB Schenker einigten sich gestern darauf, dass der Logistik-Konzern bis mindestens 2024 das „Baltic Sea Gate“, eine rund 10 000 Quadratmeter große Lagerhalle am Hafen, als Drehkreuz für den Warenumschlag von und nach Nordeuropa nutzen kann. Am „Baltic Sea Gate“ kommen jedes Jahr rund 1300 Güterzüge mit Waren für den Ostseeraum an – aus Verona in Italien, Wels in Österreich, Karlsruhe und Duisburg.

Andreas Meyer

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Die Amazon-Knöpfe, mit denen man einzelne Waren nachbestellen kann, wurden im Frühjahr 2015 zunächst für einen Aprilscherz gehalten. Jetzt will der Handels-Riese einem Zeitungsbericht zufolge aber noch mehr Artikel über die „Dash Buttons“ verfügbar machen.

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