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Hansestadt will Nachbarn verklagen

Rostock/Nienhagen/Rövershagen Hansestadt will Nachbarn verklagen

Der Streit um neue Baugebiete im Rostocker Umland eskaliert: Oberbürgermeister Methling sieht eine Mediation als gescheitert an und will nun vor Gericht ziehen - unter anderem gegen das Ostseebad Nienhagen und Rövershagen.

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Wurde Nienhagen als erstes Areal nach der Wende entwickelt: das Wohngebietzwischen Doberaner Straße, Strandstraße und Ostsee.

Quelle: Plottke, Lennart

Rostock/Nienhagen/Rövershagen. Die Hansestadt will gleich mehrere Nachbarn verklagen – unter anderem gegen das Ostseebad Nienhagen und Rövershagen: Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) will den Kommunen verbieten lassen, großflächig neue Baugebiete auszuweisen – solang sie dafür nicht Geld an die Hansestadt überweisen. Hintergrund: Der OB wirft den Nachbarn vor, auf Kosten der Rostocker Steuerzahler zu wachsen. Bürger aus dem Umland würden Theater, Zoo und Schwimmhalle in Rostock nutzen, zahlen müssen aber nur die Bewohner der Hansestadt. Eine Mediation unter Federführung der Industrie- und Handelskammer sei de facto gescheitert, sagt Methling: Die Bürgermeister aus 17 Gemeinden hatten den zweiten Verhandlungstag platzen lassen. Nienhagen sieht einer Klage gelassen entgegen: „Bis über die entschieden ist, stehen bei uns längst die neuen Häuser“, so Bürgermeister Uwe Kahl (CDU).

 

Der Landkreis Rostock wirft dem OB indes vor, mit Halbwahrheiten zu argumentieren: Methling hatte seine finanziellen Forderungen unter anderem auch damit begründet, dass 1200 Kinder aus dem Umland Rostocks Kitas besuchen. 20 Millionen Euro habe die Hansestadt deshalb investieren müssen. „Für jedes Kind, dass in Rostock eine Kita oder eine Schule besucht, zahlen die Gemeinden den Schullastenausgleich. Der umfasst auch Investitionskosten“, sagt Vize-Landrat Wolfgang Kraatz (SPD).

Andreas Meyer

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