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Idee sucht Erfolg: Studentin produziert gesunden Eistee

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Idee sucht Erfolg: Studentin produziert gesunden Eistee

MVpreneur Day ermöglicht Austausch zwischen jungen Kreativen und Unternehmern / Vorträge und Ideenpräsentationen locken über 400 Interessierte auf Ulmencampus

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Melissa Herfort (23, Mitte) sucht Investoren für ihren gesunden Eistee. Mit Hilfe ihrer Freunde, Horst Schreiber (22) und Ann Sophie Tübbecke (23), verkostete die Studentin vier verschiedene Sorten. Fotos (3): Pauline Rabe

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Gesunder Eistee ohne Zucker und Aromen – das ist Melissa Herforts Geschäftsidee. Mit der Hoffnung, Investoren zu finden, präsentierte die 23-jährige Studentin ihr Produkt „Strandwunder“ gestern beim MVpreneur Day. Schon zum fünften Mal erhielten junge Kreative auf dem Ulmencampus der Rostocker Universität die Chance, mit erfahrenen Unternehmern in Austausch zu treten.

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MVpreneur Day ermöglicht Austausch zwischen jungen Kreativen und Unternehmern / Vorträge und Ideenpräsentationen locken über 400 Interessierte auf Ulmencampus

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„Ich bin total aufgeregt, meine Idee vor den Investoren zu präsentieren“, verrät Herfort. Derzeit stellt die Soziologiestudentin ihre gesunde Alternative des beliebten Süßgetränks komplett alleine her. „Das soll sich ändern.“

Eine Kostprobe ihrer vier verschiedenen Sorten gab es vor dem Hörsaalgebäude. Welcher Eistee den Testern am Besten schmeckt, konnte per Zettel abgestimmt werden. „Ich freue mich über jedes Feedback“, sagt die 23-Jährige. Und das sei bisher überwiegend positiv. Jung und alternativ, so sehe Herforts Zielgruppe aus. „Am liebsten würde ich mein Produkt auf Festivals oder in Mensen verkaufen.“ Wenn das klappen sollte, käme natürlich auch der Einzelhandel in Frage.

Den Sprung zum eigenen Unternehmen hat Niclas Bönström schon geschafft. Der gebürtige Schwede ist Gründer und Geschäftsführer der Frauenfitness-Kette „Mrs. Sporty“.

„Mein Ziel war schon immer, Großes aufzubauen“, so Bönström. In seinem Vortrag berichtete er von persönlichen Erfahrungen auf dem Weg dorthin und gab Tipps zum Erfolgreichwerden. „Das Wichtigste ist, stets zu wissen, wer man ist und wohin man will“, sagt der 44-Jährige. Und sobald man glaubt, ein guter Unternehmer zu sein, solle man den Schritt zur Gründung auf jeden Fall wagen. „Ängste sind dabei fehl am Platz.“ Hohe Ziele seien stattdessen hilfreich, auch wenn man dabei ein größeres Risiko eingehe.

„In jedem Risiko steckt immer eine Chance, bestätigt Bernd Schröter, Geschäftsführender Gesellschafter der S+T Fassaden GmbH. Die beiden Dinge seien untrennbar wie die beiden Seiten einer Medaille miteinander verbunden. In seinem Keynote informierte Schröter die jungen Zuhörer über das Thema Unternehmensnachfolge.

„Die Besucher des MVpreneur Days sind hauptsächlich Studenten aus ganz Mecklenburg-Vorpommern“, berichtet Kathrin Krüger-Borgwardt vom Zentrum für Entrepreneurship der Universität Rostock. Rund 400 Interessierte haben sich schon im Vorfeld angemeldet. „Jahr für Jahr kommen immer mehr.“ Das Interesse wachse dabei sowohl auf Studenten- als auch auf Unternehmerseite.

„Ich freue mich am meisten darauf, Kontakte knüpfen zu können“, erzählt Nicole Stepniak. Die Wirtschaftswissenschaftsstudentin hat gleich zwei Ideen, die sie weiterentwickeln möchte.

„Dieser Entdeckergeist macht den Tag so besonders“, sagt Uni-Rektor Wolfgang Schareck. Überall auf dem Campus herrsche kreative Begeisterung, die deutlich zu spüren sei. Davon wollen sie sich inspirieren lassen, erzählen Norman Schmiedeberg und Dennis Vogelgesang. Die beiden Studenten haben noch keine eigene Idee. „Sobald die aber da ist, werden uns die Vorträge, die wir heute gehört haben, hoffentlich weiterhelfen“, so Vogelgesang.

Ulmencampus ist einmal im Jahr Ort kreativen Austausches

5 Mal fand der MVpreneur Day bereits statt. Ziel der Veranstaltung ist es, den Studierenden Ängste vor der Unternehmensgründung zu nehmen.

400 Interessierte haben sich im Vorhinein angemeldet. Am Veranstaltungstag selber kommen jedes Jahr spontan noch einige Anmeldungen hinzu.

60 Sekunden hatten die Teams bei den Start-Up Pitches Zeit, um die Investoren von ihrer Idee zu überzeugen.

550 Sportclubs in Deutschland und dem Ausland gehören zu Niclas Bönströms Frauenfitnesskette „Mrs. Sporty“. Die Erfolgsgeschichte des gebürtigen Schweden begann 2004.

Pauline Rabe

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