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Jobmesse: Auf der Suche nach Zukunft

Rostock-Hansaviertel Jobmesse: Auf der Suche nach Zukunft

Zum zweiten Mal veranstaltete HR Business die Jobbörse im Ostseestadion / Rund 30 Firmen stellten aus

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Autogrammstunde mit den Hansa-Spielern: Mittelfeldspieler Tommy Grupe (l.) und Torwart Marcel Schuhen zu Besuch auf der Messe.

Rostock-Hansaviertel. Rund 3000 Menschen strömten gestern ins Ostseestadion. Doch sie wurden nicht von einem Fußballspiel angelockt, sondern durch die Aussicht auf Ausbildungsplätze, Jobs und Karrieren. Zum zweiten Mal veranstaltete die Firma HR Business eine Jobmesse im VIP-Club des Stadions. Unter dem Motto „Alle Wege zu deiner neuen Karriere“ präsentierten sich 30 Unternehmen.

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Zum zweiten Mal veranstaltete HR Business die Jobbörse im Ostseestadion / Rund 30 Firmen stellten aus

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Auf der Suche nach ihrer beruflichen Zukunft sind auch Huy Doc Do und Sandra Koebsch, die beide kurz vor ihrem Studienabschluss stehen. „Ich würde gern in Richtung Personalwesen gehen“, sagt die 23-jährige Studentin der Wirtschaftswissenschaften. Für sie seien eigentlich alle Stände interessant. „Theoretisch ist jedes Unternehmen ein potenzieller Arbeitgeber“, erklärt Sandra Koebsch. Dem Wirtschaftsinformatiker Huy Doc Do ist der Stand einer IT-Firma aufgefallen. „Es ist eine niedliche Messe“, urteilt der 24-Jährige.

Der kleine Rahmen der Veranstaltung sei bewusst gewählt, betont Veranstalter Holger Kopplin. „Uns ist die Qualität der Aussteller viel wichtiger als die Anzahl“, sagt der Geschäftsführer von HR Business. Die Jobmesse gebe es auch in Leipzig, Hamburg oder Nürnberg. „Aber Rostock ist mir persönlich sehr wichtig, weil wir hier so freundschaftlich empfangen werden“, sagt der Cottbusser. Auch der Veranstaltungsort sei kein Zufall. „Über den Verein FC Hansa Rostock erreichen wir einfach mehr Besucher“, so der 46-Jährige. Der Fußballclub profitiere ebenfalls. „Es werden viele Jugendliche hergelockt, die vielleicht im Verein Mitglied werden wollen.“

Die Besucher des Ostseestadions müssen auch diesmal nicht auf die Hansa-Spieler verzichten. Torwart Marcel Schuhen und Mittelfeldspieler Tommy Grupe kommen in die VIP-Lounge, um Autogramme zu geben.

„Diese Messe ist eine super Sache für Jung und Alt“, sagt Schuhen. Auch die erste Jobmesse im Frühjahr besuchte der Fußballer. Damals hat er sich über das Thema Studium informiert. „Tommy und ich haben jetzt mit einem BWL-Fernstudium begonnen“, sagt der 23-Jährige stolz. Gerade im Fußball sei es wichtig, an das Leben nach der aktiven Karriere zu denken. „Je früher man vorsorgt, desto besser“, sagt Schuhen, der bereits eine Lehre zum Bankkaufmann absolviert hat.

Auch das Hotel Sportforum zeigt sich auf der Messe. „Die Nachfrage ist groß und ganz unterschiedlich. Einige gucken sich nur um und andere kommen gleich mit ihren Bewerbungsunterlagen“, sagt Nancy Sommer, Operations Manager des Hotels. Um das Interesse auf sich zu lenken, setzt die 27-Jährige auf optische Hingucker. „Wir haben einen Tisch wie in einem Restaurant eingedeckt, so fällt man auf.“

Die Bundespolizei ist ähnlich vorgegangen. Über einem großen Aufsteller ist ein Blaulicht installiert. Die Wörter „Bitte“ und „Folgen“ blinken abwechselnd. „Das Interesse an unserer Arbeit ist immer hoch“, sagt Einstellungsberater Marko Moderecker. Auch Robert Brückner und Adrian Kosse sind auf den Stand aufmerksam geworden. „Eigentlich möchte ich Erzieher werden, aber ich bin für andere Möglichkeiten offen“, erzählt der 18-jährige Robert. Weil er vor allem Menschen helfen möchte, schließt er eine Karriere bei der Bundespolizei nicht aus. Auch sein Kumpel ist neugierig. „Ich weiß

noch nicht, was ich später machen möchte“, gibt der 18-Jährige aus Brinckmansdorf zu. Vielleicht etwas im gastronomischen Bereich, überlegt er laut. „Ich habe auch schon ein Praktikum in einer Küche gemacht.“ Während andere nach einer Ausbildung suchen, will sich Tierpflegerin Wenke Ehlers weiterbilden. „Ich mache zurzeit mein Abitur an einem Abendgymnasium“, sagt die 22-Jährige. Dieses Mal hat sie kein passendes Angebot gefunden. Doch nach der Messe ist vor der Messe: Schon am 22. März geht es weiter. „Dann werden etwa 50 bis 60 Aussteller dabei sein“, verrät Veranstalter Kopplin.

Johanna Hegermann

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