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Kita-Neubau verzögert sich

Reddelich Kita-Neubau verzögert sich

Für Reddelich gibt es keine Fördermittel / Gemeinde hat keine Flächen zur Verfügung

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Die jetzige Reddelicher Kita „Rohrspatzen“ platzt aus allen Näthen, es muss dringend eine Erweiterung her.

Quelle: Foto: Anja Levien

Reddelich. Der Neubau einer Kindertagesstätte (Kita) in Reddelich verzögert sich. Für die beiden Standorte, die infrage kommen könnten, gebe es keine Fördermittel, informierte Bürgermeister Ulf Lübs auf der Gemeindevertretersitzung am Montagabend.

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Für Reddelich gibt es keine Fördermittel / Gemeinde hat keine Flächen zur Verfügung

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Unter anderem hatte die Gemeinde geplant, im Gewerbegebiet oder in dem Gebiet, für das der Bebauungsplan (B-Plan) „Seniorengerechtes Wohnen“ erstellt werden soll ein Grundstück zur Verfügung zu stellen. Mit dem Neubau sollen die Kita-Plätze von 28 auf 50 erhöht worden. Die Gemeinde hatte Träger angeschrieben, ob sie einen Neubau finanzieren und betreiben würden. Die Volkssolidarität, das Deutsche Roten Kreuz und Jul hätten Interesse signalisiert. Der Landkreis Rostock, der Fördermittel aus den Programm wie Ilerl oder Eler verwaltet, habe eine Förderung in einem Gewerbegebiet oder in einem neuen B-Plan ausgeschlossen, so Ulf Lübs. „Die Träger sehen sich außerstande ohne Fördermittel zu bauen.“ Die Volkssolidarität – Träger der jetzigen Kita „Rohrspatz“ – habe eine Bauvoranfrage vorbehaltlich der Förderzusage gestellt gehabt. „Wir haben keine Bestandsgrundstücke mehr, die infrage kommen. Wir bleiben dran, aber eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht“, sagte der Bürgermeister. Zum Glück habe die Gemeinde keinen unmittelbaren Handlungsdruck.

Grund für die Neubaupläne: Die jetzige Kita „Rohrspatzen“ der Volkssolidarität an der Alten Dorfstraße ist in einem Wohnhaus untergebracht, das in den 50er Jahren zur Kita umfunktioniert wurde. Über die Jahre fanden Umbauten statt. Das Dach der Einrichtung war im vergangenen Jahr saniert worden. Dennoch gebe es Mängel am Haus. Am jetzigen Standort könne kein Neubau realisiert werden, ohne die Betreuung der Kinder zu unterbrechen.

Anja Levien

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